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Chronik

Pogromgedenken in der Grazer Synagoge

80 Jahre ist es her, dass das jüdische Bethaus in Graz brannte - gleich wie in vielen anderen Städten in Nazi-Deutschland. Ein feierlicher Gedenkakt erinnerte am Donnerstag daran.

vor 8 Jahren8. November 2018 um 22:30
Graz-UmgebungGraz
Zu dem Gedenkakt gekommen waren neben der jüdischen Gemeinde Graz, Vertreter der Religionsgemeinschaften und der Politik. Präsident Elie Rosen begrüßte unter anderem Bürgermeister Siegfried Nagl, Landtagspräsidentin Bettina Vollath und Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer.
62 Jahre nach der Reichsprogrommnacht wurde die neue Synagoge am 9. November 2000 eröffnet.
Sie ist auf den Fundamenten und mit Ziegelsteinen der alten Synagoge erbaut worden.
Elie Rosen, Präsident der jüdischen Gemeinde Graz, ging in seiner differenzierten Rede auf das Leben der Jüdinnen und Juden in der steirischen Landeshauptstadt, damals, aber auch heute ein.
Unter den Gästen fanden sich auch Diözesanbischof Wilhelm Krautwaschl und Altbischof Egon Kapellari (hier im Bild) sowie Superintendent Wolfang Rehner und Kurator Michael Axmann von der evangelischen Kirche.
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