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Mobilität

McLaren Speedtail

Limitiert auf 106 Exemplare, ist der Speedtail der erste McLaren, der die 400-km/h-Marke durchschlägt. Damit fangen die Superlativen aber erst an.

vor 8 Jahren2. November 2018 um 04:19
Modellvorstellung
Supercars und Hypercars – für viele ein unerreichbarer Traum. Bei McLaren aber nichts weiter als das tägliche Brot. Was tut man also, um nach dem P1, diversen GT und dem Senna noch eines drauf zu setzen? Man erfindet einfach eine neue Liga an Fahrzeugen, die niemand braucht. Die eine betuchte Klientel aber unbedingt will. Willkommen in der Welt der Hyper-GT!
Und das erste Stück dieser neuen Klasse ist der Speedtail. Der Name hat nicht nur einen lässigen Klang – er ist auch Programm. Schließlich ist sein herausragendstes Merkmal das lange, spitz zulaufende Heck, das eine dermaßen gute Aerodynamik liefert, dass dieser McLaren 403 km/h schnell ist. Mit acht Zylindern wohlgemerkt.
Der Speedtail basiert auf einer Monocage-Kohlefaserstruktur, einschließlich Vollkohlefaser-Karosserie, einer aktiven Aluminiumaufhängung und Carbon-Keramikbremsen. Unterm Strich stehen somit 1430 Kilogramm – auch nicht mehr also, als ein Kompakt-SUV auf die Waage bringt. Er ist zudem schmaler als ein McLaren P1TM, aber mehr als einen halben Meter länger und misst 5137 Millimeter von Bug bis Heck. Von oben gesehen ist der Speedtail im Wesentlichen ein Tropfen – die schnellste Form der Natur. Und nicht nur die Gesamtform ist eine Träne, sondern auch die im Inneren der Karosserie eingebettete Cockpit-Kanzel, welches wiederum der Luftwiderstandseffizienz dient.
Die aerodynamisch optimierte Karosserie wird ergänzt durch zahlreiche innovative Merkmale wie statische Aeroabdeckungen aus Kohlefaser an den Vorderrädern, einfahrbare digitale Rückfahrkameras (anstelle von Spiegeln) und patentierte aktive hintere Luftführungen.
Bemerkenswert sind vor allem die statischen Abdeckungen aus Kohlefaser an den Vorderrädern. Eingebettet in die 20-Zoll großen geschmiedeten Aluräder zur Minimierung des Luftwiderstands, bleiben sie in Position, auch wenn die Räder sich drehen. Die ebene Oberfläche glättet den Luftstrom um einem sonst turbulenten aerodynamischen Bereich. Typischerweise treibt die Umdrehung eines Rades die Luft vom Fahrzeug weg, aber die Abdeckungen des Vorderrades aus Kohlefaser halten die Luft am Auto fest und leiten sie weiter zu den Türblättern an der Vorderkante der Dihedraltüren.
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