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Das sind die Sieger

Der Bauherrenpreis der Zentralvereinigung der Architektinnen und Architekten Österreichs würdigt seit 1967 herausragende Bauten, Freiraumgestaltungen sowie heuer erstmals städtebauliche Lösungen der letzten drei Jahre, die sich besonders durch die intensive Zusammenarbeit zwischen Bauherr und Architekt auszeichnen. Aus insgesamt 106 Einreichungen wurden heuer diese Siegerprojekte gewählt.

Kärnten. "Häuser im Wald" auf der Turracher Höhe. Bauherr: Lago Immobilien,  Architektur: Winkler + Ruck. Die drei Blockhäuser, denen der passionierte Bauherr die Namen seiner Kinder gab sowie eine straßenseitig in Holzständerbauweise errichtete Gemeinschaftsscheune samt Garage bilden in 1700 m Seehöhe ein hotelähnlich geführtes Refugium, das seinen Gästen die Erfahrung gönnt, inmitten eines Waldes zu wohnen.
Aus dem Urteil der Jury: "Der pure handwerkliche Umgang mit Material, Raumorganisation und Konstruktion ist in jedem der drei Häuser fühlbar, die mit Stube, Eckbank und Ofen Intimität und Geborgenheit ausstrahlen. Eine unbändige Liebe zum Detail ist vonseiten des Bauherrn in das Projekt eingeflossen, der den Beruf des Gastgebers mit Leib und Seele verkörpert."
Steiermark. "Prinzessin Veranda" in der Grüne Gasse in Graz. Bauherrin: Prolend Projektentwicklung,  Architektur: Pentaplan, Graz. Auf den Grundstücken eines ehemaligen Tischlereibetriebs unweit des Lendplatzes wurde ein 6-geschossiges Wohn- und Geschäftshaus errichtet. Zwei miterworbene denkmalgeschützte Bestandsbauten begrenzen im Norden und Süden den polygonalen Bauplatz an der Schnittstelle von Gewerbe- und Wohngebiet.
Aus dem Urteil de Jury: "Das Projekt mit dem klingenden Namen „Prinzessin Veranda“ beweist in heterogen bebauter Umgebung, dass nicht nur gute Grundrisse, konsequente Materialisierung und hochwertige Ausstattungs-details den Stellenwert eines Stadtbausteins bestimmen, sondern vor allem seine städtebauliche Strahlkraft im Kontext der Entfaltungsmöglichkeiten eines Quartiers."
Vorarlberg. Georunde Rindberg. Bauherr: Gemeinde Sibratsgfäll,  Architektur: Innauer-Matt Architekten. Konzeption und Idee: Super–Büro für Gestaltung Ausgehend von „Felbers schiefem Haus“, bei dessen Betreten der konditionierte Raumsinn aus dem Gleichgewicht kippt, wurden an ausgewählten Punkten in der Landschaft acht Objekte platziert, die das Leben in der Schräge, die Kraft der Natur und die Akzeptanz der steten Veränderung sinnlich erlebbar machen. Die Stationen des Rundwegs sind als scharfkantige Installationen in Edelstahl ausgeführt, einem Material, das dem Zugriff von Zeit und Witterung standhält und keine Patina annimmt.