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Wohnen

Die besten Einfamilienhäuser 2018

Der Callwey-Verlag hat mit seinem Architekturpreis wieder nach den „besten Einfamilienhäusern“ im deutschsprachigen Raum gesucht. Das sind die Siegerprojekte.

vor 8 Jahren19. Oktober 2018 um 21:32
ArchitekturWohnen
Bereits zum achten Mal lobte der Callwey-Verlag heuer gemeinsam mit dem Deutschen Architekturmuseum und vier Partnern den Wettbewerb „Häuser des Jahres – die besten Einfamilienhäuser“ aus. Aus rund 180 Einreichungen aus allen Teilen Deutschlands, der Schweiz, Südtirols und Österreichs wählte eine Fachjury auch heuer wieder die besten 50 aus, um daraus das Siegerprojekt zu küren und darüber hinaus eine Auszeichnung und sechs Anerkennungen zu vergeben. Der mit 10.000 Euro dotierte erste Preis ging diesmal an Thomas Kröger Architekten aus Berlin für ihr „Haus am Deich“ in Ostfriesland. Im Urteil der Jury heißt es: „Welch ein erfrischendes kleines Haus, das einerseits so daherkommt, als wäre es schon immer in dem ostfriesischen Dorf Ostrhauderfehn gestanden, mit seiner spezifischen Gestalt, den roten, kunstvoll gemauerten Backsteinen und den ebenso roten, lokal gebrannten Dachziegeln, die dem Haus seine monolithische Massivität geben. Andererseits springen einem die kreisrunden Öffnungen in den Außenwänden ins Auge. Sie erinnern an Moon Gates in einem traditionellen chinesischen Garten. Im Inneren öffnet sich ein beeindruckender Einraum mit einem mächtigen, tragenden Gebälk, angeblich der örtlichen Formtradition Gulfhaus entlehnt, nur massiver in Beton ausgeführt. East meets West, Tradition meets Moderne. Und das alles in Leer, Ostfriesland.“
Der Bau mit seiner charakteristischen Mauerung im Fischgrätverband von Thomas Kröger Architekten aus Berlin bietet 180 Quadratmeter Wohnfläche mit eindrucksvoll in Szene gesetzten Konstruktionselementen. Der Raumplan fällt unter unkonventionell.
Eine Auszeichnung gab es für „High Performance, Low Tech“ von Bearth & Deplazes Architekten aus der Schweiz: Die Jury war begeistert von der Schlichtheit des Gebäudes, „ohne dass es banal wirkt“. Das schmale, lange Haus kommt mit wenig Materialien aus: Holz, Beton und Faserzementplatten. Die langen Seiten des Gebäudes kennzeichnen raumhohe Fenster.
Bearth & Deplazes Architekten planten ein Plus-Energie-Haus im Dorf, bei dem besonderes Augenmerk auf die Gestaltung und Integration der technischen Anlage gelegt wurde. Innen wirkt das Haus wie eine beschirmte Veranda.
Anerkennung: Der Architekt Titus Bernhard liefert immer wieder „Häuser des Jahres“. Diesmal bekam sein Projekt in Gargnano eine „Anerkennung“. Stein und Holz schaffen hier ein besonderes Ambiente...
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