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Was man bei einem Kurztrip nach Barcelona nicht versäumen darf

Die spanische Metropole Barcelona ist viel zu aufregend, um sie im hochsaisonalen Tourismus nur „halbherzig“ zu erleben. Gerade in den ruhigeren Monaten offenbart die Hauptstadt Kataloniens bei milden Temperaturen ihr charakteristisches Wesen, das weit über Tapas und Shopping auf den Ramblas hinausgeht.

Crashkurs Kultur, die man gesehen haben sollte: Antoni Gaudí gilt als herausragender Vertreter des Katalanischen Modernisme und prägte das Stadtbild nachhaltig. Seine architektonische Sprache ist an und in vielen Gebäuden der Metropole erkennbar. So auch in der Casa Batlló. Das umgestaltete Wohnhaus können Besucher komplett von innen besichtigen.
Zum Pflichtprogramm gehört auch Gaudís berühmte und bis heute nicht fertiggestellte Basilika Sagrada Familia rund 20 Fußminuten nordöstlich von der Casa Batlló. Dank des schachbrettartigen Straßengrundrisses muss man dafür eigentlich nur geradeaus gehen.
Für Kubismus-Fans lohnt sich außerdem ein Besuch des Picasso-Museums, während in der Fundació Joan Miró im Stadtsüden mehr als 14.000 Werke des in Barcelona geborenen Surrealisten ausgestellt werden.
Im Viertel La Ribera liegt unter einem bunten, wellenförmigen Keramikdach der Mercat de Santa Caterina. Dort decken sich die Einheimischen mit frischem Obst und Oliven, regionalen Ölen oder außergewöhnlichen Naschereien ein – und Urlauber mit kulinarischen Souvenirs für die Verwandtschaft zu Hause. Der Mercat beherbergt auch viele kleine Bars und Restaurants für den Hunger zwischendurch. Wichtiger Hinweis: Sonntags sind spanische Markthallen geschlossen.
Natur meets Architektur: Barcelona-Besucher kommen nicht um einen Ausflug zum Parc Güell herum, der (natürlich) von Antoni Gaudí konzipiert wurde. Die im Norden des verwinkelten Stadtteils Gràcia gelegene Parkanlage ist per Metro und anschließendem Fußweg in 45 Minuten erreichbar. Von der Aussichtsterrasse bietet sich der vielleicht bekannteste Blick auf die Metropole.