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Politik

Die SPÖ-Chefs seit 1945

In der gesamten Zeit der Zweiten Republik - also seit 73 Jahren - hatte die Sozialdemokratische Partei Österreichs nur neun Parteivorsitzende - alles Männer. Nun soll sie zum ersten Mal von einer Frau geführt werden.

vor 7 Jahren29. November 2019 um 15:14
ÖsterreichInnenpolitik
Schärf übernahm die SPÖ unmittelbar nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 und blieb bis zu seiner Wahl zum Bundespräsidenten 1957 Parteichef. Im Bild: Adolf Schärf, flankiert von John F. Kennedy und Nikita Chruschtschow.
Bruno Pittermann führte die Partei ein Jahrzehnt lang - von 1957 bis 1967.
Der "Sonnenkönig" konnte erstmals für die SPÖ das Kanzleramt erobern. Bruno Kreisky war von 1967 bis 1983 Parteivorsitzender. Im Bild mit dem späteren Bundespräsidenten Heinz Fischer.
Nach dem Rücktritt von Kreisky übernahm Fred Sinowatz 1983 das Kanzleramt und den Parteivorsitz. Als Kanzler wurde er zwar 1986 von Franz Vranitzky abgelöst, an der Spitze der Partei verblieb er aber noch bis 1988.
1986 löste Vranitzky Sinowatz als Kanzler ab, 1988 wurde er auch Parteichef. Wegen Jörg Haider ließ er die Koalition mit der FPÖ platzen und nahm sich die ÖVP als Regierungspartner. Ende 1996 trat er als Kanzler und SPÖ-Vorsitzender zurück.
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