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Chronik

Kia ProCeed

Anfang 2019 startet mit dem ProCeed die dritte Baureihe von Kias Kompakt-Familie.

vor 8 Jahren17. September 2018 um 03:00
Modellvorstellung
In der Form eines fünftürigen Shooting Brake will Kia sportliches Design mit dem Platz und der Variabilität eines Kombis unter einen kess geschnittenen Blechhut bringen. Kreiert wurde der neue ProCeed im europäischen Designzentrum der Koreaner in Frankfurt und herausgekommen ist das mit 1422 Millimetern flachste Fahrzeug im C-Segment.
Vom den anderen Modellen der Ceed-Familie wurden lediglich die Haube und die vorderen Kotflügel übernommen. Obwohl der ProCeed die gleiche Breite hat (1800 mm), steht er satter auf der Straße. Die stark geneigte Heckscheibe ist ein charakteristisches Merkmal: Beim Ceed Sportswagon ist die Heckscheibe um 50,9 Grad gegenüber der Senkrechten geneigt, beim Ceed um 52,4 Grad, beim ProCeed um 64,2 Grad.
In der Länge übertrifft der ProCeed den Kombi um fünf Millimeter (4605 mm) aufgrund des etwas längeren Frontüberhangs (885 mm), ist aber gleichzeitig mit 1,42 Metern um 43 Millimeter niedriger. Die Bodenfreiheit wurde um fünf Millimeter reduziert (135 mm), der Radstand ist identisch (2,65 Meter). Mit 594 Litern fasst der Gepäckraum 50 Prozent mehr als das Gepäckabteil der Schrägheckversion und liegt fast auf dem Niveau des Sportswagon (625 Liter).
Als sportbetonter Ableger der Familie ist der ProCeed nur mit saftigen Motorisierungen zu haben: Im GT Line arbeiten ein 1,4-Liter-Turbobenziner mit 140 PS und ein Turbodiesel mit 1,6 Litern Hubraum und 136 PS. Standardmäßig sind sie mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe kombiniert, optional ist für beide ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe erhältlich.
Der GT wird von einem 204 PS starken, turbogeladenen 1,6-Liter-Benziner angetrieben, dessen maximales Drehmoment von 265 Newtonmetern fast über den gesamten Drehzahlbereich anliegt. Der serienmäßig mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgestattete 1.6 T-GDI kann optional auch mit Doppelkupplungsgetriebe bestellt werden.
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