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Wirtschaft & Geld

Ex-Fiat-Chef gestorben

Sergio Marchionne, Fiat-Chef und Ferrari-Präsident bis Juli 2018, wachte aus dem Koma nicht mehr auf. Der 66-jährige Manager, der den Fiat-Chrysler-Konzern sanierte, starb am 25. Juli infolge medizinischer Komplikationen nach einer Schulteroperation.

vor 8 Jahren25. Juli 2018 um 10:43
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Sergio Marchionne übernahm 2004 den Chefposten bei Fiat und folgte später auch Luca di Montezemolo (rechts im Bild) als Präsident von Ferrari.
Marchionne, geboren am 17. Juni 1952 in Chieti, Italien, wanderte mit 14 Jahren mit seiner Familie nach Toronto aus. Er studierte Philosophie, Betriebwirtschaftslehre und Rechtswissenschaften. Nach diversen Positionen als Anwalt und Wirtschaftsprüfer kehrte er nach Europa zurück.
Als Marchionne Fiat-Chef wurde, war der italienische Autokonzern ein Pleitekandidat. Marchionne wird zugeschrieben, Fiat saniert zu haben. 2009 wurde Fiat Mehrheitseigentümer des US-Autobauers Chrysler, der damit ebenfalls vor der Pleite gerettet wurde. Im Bild: Marchionne mit Barack Obama.
2015 brachte Marchionne Ferrari an die New Yorker Börse - unter dem Titel "Race".
Der italienisch-kanadische Manager galt als harter Manager im Wollpullover. Krawatten wollte er erst wieder tragen, wenn Fiat schuldenfrei sei - 2018 war es soweit.
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