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"Beatrice Cenci"': Der Machtkampf zweier Frauen

Die Bregenzer Festspiele eröffneten mit der Österreichischen Erstaufführung von "Beatrice Cenci" von Berthold Goldschmidt. Oper handelt von kirchlicher Korruption und menschlicher Gewalt.

Der aus Hamburg stammende Berthold Goldschmidt (1903-1996) hat "Beatrice Cenci" in den Jahren 1949 und 1950 komponiert.
Das Libretto für das 1988 in London uraufgeführte Werk stammt von Martin Esslin nach Percy Bysshe Shelleys Drama "The Cenci" (1819).
Die Oper erzählt die Geschichte der 1577 in Rom geborenen Beatrice Cenci (Gal James). Ihr Vater, der Edelmann Francesco Cenci (Christoph Pohl), ließ seine Söhne umbringen und vergewaltigte Beatrice.
Um sich von seinen Sünden frei zu kaufen, überließ er der Kirche mehrere Besitztümer.
Beatrice und ihre Stiefmutter Lucrezia ließen aber Francesco ermorden, um weiteres Unheil von der Familie fernzuhalten. Dafür wurden sie 1599 in Rom hingerichtet.