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Chronik

Tipps

Wie wähle ich den richtigen Ausschnitt? Welche Perspektive ist die beste? Wie vermeide ich "Verwackler"? Tipps für den Foto-Alltag mit dem Handy.

vor 8 Jahren18. Juli 2018 um 15:03
Statt Motive immer in der Bildmitte zu positionieren, empfiehlt es sich, eine grundlegende Gestaltungstechnik zu beachten – den Goldenen Schnitt. Vereinfacht wird dafür das Bild in neun gleichgroße Rechtecke geteilt (drei Reihen zu je drei). Positioniert man das Motiv auf einer dieser Linien oder auf einem Kreuzungspunkt, entsteht eine als ästhetisch besonders ausgewogen wahrgenommene, Harmonie und Stabilität ausstrahlende Bildkomposition.Manche Smartphones oder Apps liefern einen entsprechenden Hilfsraster. Er verhindert auch schiefe Horizontlinien, die ein Meer „ausrinnen“ oder ein Haus „umfallen“ lassen – und damit ein Foto verhunzen.Durch ein Wegrücken aus der Mitte beispielsweise nach links bei gleichzeitig bewusstem Freiraum rechts kann auch die in unseren Breiten durch die Schrift geprägte Orientierung von links nach rechts betont werden. Oder durch eine Umkehr bewusst Spannung erzeugt werden.
Selfies sind die Paradedisziplin der telefoniertauglichen Spaßkameras alias Handys: Selfies. Damit die Selbstporträts möglichst vorteilhaft gelingen, sollte man sie von schräg oben und nicht von unten aufnehmen. Der Unterhaltungswert steigt, wenn man ungewöhnliche Perspektiven wählt.
Das wackelige Anlehnen an Gegenstände oder Aufbauen filigraner Halterungen als Ersatzstativ für Selbstauslöserfotos entfällt, wenn man ein Kaffeehäferl verwendet. Auch das Halten der Bewegungslinie bei Panoramaaufnahmen wird ruckelfrei: einfach am Häferlhenkel weiterdrehen.
Ein Stativ oder mögliche Alternativen (siehe links) helfen zwar in heiklen Situationen gegen das Verwackeln, noch besser aber gelingt das Foto durch ein Fernauslösen. Dafür kann der Lautstärkeregler des Kopfhörers verwendet werden: Durch Drücken der Plus-Taste löst man die Aufnahme aus.
Die meisten Smartphones haben kein optisches, sondern ein digitales Zoom. Das heißt, dass sie beim Heranzoomen nur ein hochgerechnetes Bild in entsprechend schlechter (verpixelter) Qualität liefern. Die Alternative: näher ans Objekt herangehen – oder ein aufsteckbares Objektiv kaufen.
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