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Der Carinthische Sommer ist eröffnet

Der Carinthische Sommer wurde in Ossiach eröffnet. Intendant Holger Bleck erklärte sein Ziel: Erneuerung und Verbreiterung des Festivals, auch durch Kooperationen. Festrednerin Julya Rabinovich betonte, der Mensch sehne sich "immer auch nach dem Unbekannten, dem Aufregenden".

Der Carinthische Sommer 2018 ist, so Intendant Holger Bleck, "nicht mehr Klein-Salzburg". Das erklärte Bleck bei der Eröffnung am Samstagabend in Ossiach. Sein Ziel: Erneuerung und Verbreiterung des Festivals, auch durch Kooperationen.
Festrednerin Julya Rabinovich betonte, der Mensch sehne sich "immer auch nach dem Unbekannten, dem Aufregenden", dass sich im CS-Programm auch durchaus finde.
Rabinovich würdigte in ihrer Rede die vielen neuen Dinge, die es bei dem Festival zu entdecken gelte. Sie ging überraschend detailliert auf das Programm ein, befasste sich aber auch mit Grundsätzlichem.
So ging sie gleich anfangs auf den Wahlspruch der Secession ein: Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Freiheit.
Sie meinte: "Unsere Zeit, meine Damen und Herren, ist mittlerweile leider, ja erschreckenderweise, geprägt von wiederholten Versuchen, diese Freiheit der Kunst wieder einzuschränken. Das darf und das kann man sich nicht gefallen lassen. Die Freiheit der Kunst ist ein Lackmustest für den Zustand der Gesellschaft, die diese Kunst thematisiert und reflektiert."