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Das Happy End grenzt für viele an ein Wunder

Mehr als zwei Wochen lang waren zwölf Buben mit ihrem Fußballtrainer tief in einer thailändischen Höhle eingeschlossen. Die letzten fünf Eingeschlossenen wurden am Dienstag von Spezialtauchern ins Freie gebracht. Aus aller Welt trafen Glückwünsche ein.

Das Happy End grenzt für viele an ein Wunder. Auch Experten hatten es kaum für möglich gehalten, das Team des Fußballvereins "Wildschweine" aus ihrem Zufluchtsort in vier Kilometern Tiefe sicher nach draußen zu bringen.  
Am Abend kamen schließlich noch ein Arzt und drei weitere Retter aus der Höhle, die dort seit dem Wochenende für alle Fälle ausgeharrt hatten.
Bei aller Freude erinnerten die Thais aber auch daran, dass bei den Vorbereitungen vergangene Woche ein 37-jähriger Taucher starb. Ihm war der Sauerstoff ausgegangen.
Bei den ersten beiden Tauch-Aktionen am Sonntag und Montag waren bereits acht Buben gerettet worden, jeweils in Vierer-Teams. Ihnen geht es verhältnismäßig gut. Sie sollen aber noch mindestens eine Woche im Krankenhaus bleiben.
Am Dienstag entschieden die Retter dann aber, die restlichen fünf Eingeschlossenen alle herauszuholen. Niemand wollte dem Trainer oder gar einem der Buben zumuten, eine weitere Nacht in der Dunkelheit ausharren zu müssen - und das noch allein.