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Chronik

Neue Stolpersteine verlegt

An drei Stellen erinnern nun in den Boden eingelassene Bronzewürfel an die von den Nazis ermorderten und vertriebenen Familienmitglieder.

vor 8 Jahren5. Juli 2018 um 03:18
Graz-UmgebungGraz
17 neue Gedenksteine sind Ende Juni an drei Orten in Graz verlegt worden, um an die Gräuel des NS-Regimes zu erinnern. Alle 17 erinnern an die Mitglieder der Familie Schkolnik/Benedikt, die nach 1938 Opfer des Nationalsozialismus geworden sind.  
Pestalozzistraße 1 war die Wohnadresse von Samuel und  Elisabeth Schkolnik, geb. Benedikt, sowie die Töchter Sylvia (heute Shamai) und Ruth (heute Rosowski).
In der Lagergasse 89 - und damit in der Nähe der Synagoge - wohnten die später ermordeten Großeltern Aron und Chane Schkolnik. Die dort lebenden (Schwieger-) Kinder / Enkelkinder überlebten: Helene (geb. Schkolnik) und Jakob Schreier sowie Sohn Erich; Margarete (geb. Schkolnik) und Asriel Sigmund Silber sowie Töchter Erika und Gertrud (lebt heute in den USA).  
Im Haus Grieskai 50 wohnten Josef und Regina Benedikt sowie die Söhne Erich und Leo.
Die unter Teilnahme der aus Israel anreisenden Töchter Sylvia Schamei, geb. Schkolnik, und Ruth Rosowsky, geb. Schkolnik, die als Kleinkinder mit ihren Familien vertrieben worden sind, und weiterer Familienmitglieder aus den USA.
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