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Typisch uruguayanisch essen? Hier ist das Rezept für Chivito

Chivito ist das, was man hierzulande ein Weckerl mit allem Drum und Dran nennen würde: vom Steak bis zur Olive. Beim heutigen Achtelfinale gibt's Uruguayanisch.

Ordentlich gefüllt: Chivito
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Ordentlich gefüllt: Chivito
Birgit Pichler

Uruguay voor! Rezept: Chivito

Für die Hülle gibt es keine Vorgaben. Es sollte ein Weißbrot in Weckerlform sein, rund oder länglich, knusprig und so groß, dass man bequem eine ganze Kuh darin unterbringen könnte. Naja, zumindest fast. Denn was die Fülle angeht - es wird reichlich Filetsteak hineingepackt.

Außerdem je nach Lust, Laune und Verfügbarkeit Mozzarella, Salatblätter, Kochschinken, Oliven, Paradeiser, Mayo, Spiegelei oder Scheiben von harten Eiern, Speck, Gemüse, Käse, manchmal auch eingelegte Gurkerl.

Den Anfang macht also das knusprige Weckerl - am besten im Backofen rund 5-7 min. bei 150 Grad knusprig backen oder toasten. Längs durchschneiden.

Dann legt man wie beim Burger ein (trockenes!) Salatblatt auf das Weckerl. Das (gut gereifte) Filet (man rechnet rund 150 g für ein Weckerl, kann aber je nach Hunger auch mehr nehmen) salzen, in der Pfanne in etwas Olivenöl und Butter bei mittlerer Temperatur braten. Bei einem Filet, das rund 3 cm dick ist, jede Seite etwa 4-5 Minuten braten, dann im Backofen bei 120 Grad zehn Minuten garen lassen. Herausnehmen, 5 Minuten liegen lassen.

Inzwischen die restlichenZutaten in Scheiben schneiden. Das Filet aufschneiden, es sollte jetzt innen schön rosa sein und ins Weckerl schlichten, pfeffern. Die anderen Zutaten draufschlichten. Wer mag, brät sich ein Spiegelei. Es krönt die Füllung. Dann Weckerldeckel drauflegen und hineinbeißen.