Zum Inhalt springen
ClubShopTrauerportalWerbung
Kleine Zeitung Logo
Suche
Rezepte
Dossiers
Videos
Podcasts
Horoskope
Spiele
E-Paper
Wetter
Startseite
Meine Region
Top News
Sport
Rubriken
Orte
Themen
Autoren
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen.
Reisen

Fauxpas im Urlaub vermeiden

Trinkgeld geben, Händeschütteln, schwimmen gehen: So manche Alltäglichkeit kann sich im Urlaub als schwerer Fauxpas entpuppen.

vor 8 Jahren4. Mai 2018 um 05:00
Wer einen schönen Badeurlaub für den starken Reisemonat Juli plant, sollte keinesfalls ein Flugticket nach Taiwan buchen. Dort hätte man zwar das Meer bzw. das Schwimmbecken für sich alleine, würde sich bei den Einwohnern jedoch nicht beliebt machen oder womöglich sogar aus dem Wasser gewunken werden. Schuld sind die Geister: Im 7. Monat des Mondkalenders darf man unter anderem nicht schwimmen, da die Tore zur Unterwelt offenstehen und Ahnungslose womöglich erbarmungslos in die Tiefe ziehen könnten.
Zehn Prozent Trinkgeld sind in Österreich Gang und Gebe. So möchte man als anständiger Tourist nach einer schönen Mahlzeit auch zeigen, dass man zufrieden war und gibt gutes Trinkgeld. Im Land der aufgehenden Sonne ist das jedoch eher keine gute Idee. Denn in Japan wird guter Service für derart selbstverständlich gehalten, dass es einer Beleidigung gleichkommt, Trinkgeld zu geben.
Der Kaffee in der einen Hand und das Sandwich in der anderen. Um möglichst viele Sehenswürdigkeiten an einem Tag zu sehen, nehmen einige Touristen die ein oder andere Mahlzeit gerne im Gehen zu sich - in Italien ist das jedoch verpönt. Im Land der Spaghetti-Experten legt man großen Wert auf Genuss beim Essen, und genießen bedeutet vor allem, dass man sich darauf konzentriert und währenddessen nichts anderes tut.
Ein fester Händedruck zur Begrüßung, wer würde dabei schon an ein Urlaubs-Fettnäpfchen denken? In Österreich eine Alltäglichkeit, im flächenmäßig größten Land der Erde, Russland, ein absolutes Tabu. Denn Russen glauben, dass beim Händeschütteln über einer Türschwelle, „finstere Mächte“ die Gelegenheit nutzen, um gemeinsam mit dem Gast in die Wohnung zu gelangen.
Die Daumen-hoch-Geste ist in Österreich unmissverständlich ein Ausdruck von Anerkennung und Freude. Und welcher Urlauber hat nicht schon einmal vor einer Sehenswürdigkeit posiert und für ein Erinnerungsfoto „thumbs-up“ gegeben. Doch wer sich in Afghanistan, Iran oder dem Irak aufhält, sollte die Geste äußerst sparsam einsetzen, hier kommt sie nämlich einer üblen Beschimpfung gleich.
Abonnent:in werden
  • Orte
  • Themen
  • Autoren
  • Spiele
  • Podcasts
  • Videos
  • Rezepte
  • E-Paper
  • Club
  • Gewinnspiele
  • Newsletter
  • Archiv
  • Steirer helfen Steirern
  • Kärntner in Not
  • Shop
  • Auktion
  • Kinderzeitung
  • Trauerportal
  • Partnersuche
  • Werbung
ImpressumAGBDatenschutzBarrierefreiheitserklärungHilfeCookie-EinstellungenPush-Mitteilungen

© 2026, kleinezeitung.at | Kleine Zeitung GmbH | Alle Rechte vorbehalten.