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In den eigenen vier Wänden

In den eigenen vier Wänden

vor 8 Jahren20. März 2018 um 09:03
Gottfried Lautner, GF des Sozialmedizinischen Pflegedienstes: Der „Sozialmedizinische Pflegedienst – Hauskrankenpflege Steiermark“ hat es sich zur vordringlichen Aufgabe gemacht, Menschen in ihrer eigenen Wohnumgebung möglichst qualitätvoll zu pflegen. Dies ist weiterhin nicht nur eine vergleichsweise kostengünstige Form der Pflege/Betreuung, sondern entspricht vor allem auch dem Wunsch der meisten Menschen. Im Sinne einer umfassenden Pflegequalität ist auch die Einbindung der mittlerweile schon weit verbreiteten (24 Stunden-)Personenbetreuung in das bestehende Versorgungs- und Qualitätssicherungsnetz der offiziellen mobilen Dienste unbedingt erforderlich. Im Idealfall werden von letzteren alle benötigten Leistungen ,aus einer Hand‘ organisiert. Die MitarbeiterInnen des SMP stehen Betreuten und Angehörigen in allen Fragen jedenfalls gerne mit Rat und Tat zur Seite.“
Johanna Reinisch-Gratzer, Landespflegedienstleiterin, Rotes Kreuz Stmk: Die mobilen Dienste des Roten Kreuzes stehen nicht für sich allein, sondern sind in das vielfältige Rot-Kreuz-Angebot für Menschen, die Unterstützung im Bereich der häuslichen Pflege und Betreuung suchen, eingebettet. Die Pflege und Betreuung durch qualifizierte Fachkräfte im eigenen Zuhause wird ergänzt durch Besuchs- und Begleitdienste, Rufhilfe, Palliativbetreuung, 24-Stunden Betreuung, Seniorencafes, Betreutes Wohnen und nun neu durch die Mehrstündige Alltagsbegleitung. Beratungs- und Schulungsangebote runden diese Vielfalt ab. Um den Klientinnen und Klienten sowie ihren Angehörigen möglichst breite Unterstützung anzubieten und die Menschen so lange wie möglich im gewohnten häuslichen Umfeld betreuen zu können, wird im Roten Kreuz auch auf tragfähige Kooperationen mit guten Partnern gesetzt.Schließlich geht es immer darum, den Menschen jene Dienste bereitzustellen, die sie in ihrer individuellen Pflege- und Betreuungssituation auch tatsächlich benötigen.“
MMag. Genoveva Kocher-Schruf, Leiterin Volkshilfe Sozialzentren Stmk. Was wir uns fürs Alter wünschen: In Würde alt werden, dazu gehören, zu Hause leben, selbst bestimmen können, schmerzfrei sein, beim Sterben nicht alleine sein. Das Ziel der Pflege- und Betreuungsdienste der Volkshilfe ist es, genau das möglich zu machen und auch die Angehörigen bei ihrer verantwortungsvollen Aufgabe zu entlasten und zu unterstützen. Wir haben in jedem steirischen Bezirk ExpertInnen zu den Themen Demenz, Inkontinenz, Wundmanagement und ethische Fragen für Betroffene und Angehörige. Erwachsene unterstützen, beraten, betreuen und pflegen Erwachsene – das ist die Volkshilfe. Übrigens: Fast alle Menschen, die Mobile Pflegedienste in Anspruch nehmen, haben auch ein Recht auf Pflegegeld.  Kontaktieren Sie uns einfach. Wir beraten Sie gerne!“
Petra Prattes, Bereichsleiterin Betreuung und Pflege, Caritas Steiermark: So viel Selbstbestimmung wie möglich, so viel Unterstützung wie notwendig – das ist der Kern des Caritas Pflege-Leitbildes. Im Fall von Krankheit, Alter oder Behinderung kommen Betroffene und deren Angehörige bald an ihre Grenzen. Die mobilen Pflege- und Betreuungsdienste ermöglichen fachgerechte Betreuung und Pflege älterer Menschen und Beratung und Entlastung für deren Angehörigen. Ergänzend bietet die Caritas Mobile Freizeitassistenz für SeniorInnen, die Unterstützung bei der Freizeitgestaltung brauchen, sowie die Altenhilfe an. Die Altenhilfe sichert die Betreuung alter Menschen über maximal acht Wochen zum Beispiel bei Ausfall des pflegenden Angehörigen. Egal, welches unserer Angebote Sie nutzen: Für uns steht an erster Stelle, dass Sie sich wohlfühlen!“
Heidi Fackler, BSc, MSc, DGKP Ass. Fachbereichsleitung – Hilfe und Pflege daheim: Pflege hat Zukunft und birgt Chancen auch für junge Menschen. Mit der Akademisierung der Gesundheits- und Krankenpflege bietet der Pflegebereich für junge Menschen neue Berufschancen und differenzierte und qualifiziertere Tätigkeitsbereiche. Der Wandel des Pflegeberufs stellt diplomierte Gesundheits- und Krankenpflegepersonen vor neue Herausforderungen, vor allem in der Versorgung zu Hause sind komplexe Pflegesituationen keine Einzelfälle. Dies erfordert unter anderem eine gute Ausbildung als Basis und eröffnet die Möglichkei,t die eigenen erworbenen Kompetenzen in einer hohen Selbstständigkeit einzubringen und sich damit laufend weiterzuentwickeln. Das verstehen wir beim Hilfswerk als Teil der Qualität von Mensch zu Mensch. Für die Zukunft wünsche ich mir, dass der Ansatz mobil vor stationär weiter verfolgt und ausgebaut wird.“
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