Zum Inhalt springen
ClubShopTrauerportalWerbung
Kleine Zeitung Logo
Suche
Rezepte
Dossiers
Videos
Podcasts
Horoskope
Spiele
E-Paper
Wetter
Startseite
Meine Region
Top News
Sport
Rubriken
Orte
Themen
Autoren
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen.
Wohnen

Das sind die neun Sieger-Projekte

Mit dem Architekturpreis "Das beste Haus" holt die s-Bausparkasse gemeinsam mit dem Bundeskanzleramt regelmäßig besonders innovative Projekte aus allen Bundesländern vor den Vorhang. Das sind die Gewinner 2018.

vor 8 Jahren9. März 2018 um 14:01
Architektur
Das "Haus für einen Winzer", geplant vom Architekten Martin Mostböck,  ist das Siegerprojekt aus dem Burgenland. "Die kecke Glasbox am traditionellen Dach ist ein Hinweis, dass hier alte Substanz charmant und praktikabel mit Neuem verflochten wurde. Ansonsten ist von der Straße aus kaum ein Eingriff zu erkennen, die ganze Energie dieses Umbaus richtet sich konsequent und mit aller notwendigen Radikalität nach innen. Die engen Bestandsgebäude, typisch burgenländische Zeilenbebauungen mit weitläufigem Garten, standen jahrzehntelang leer. Architekt Martin Mostböck verband kleine Räume zu einem neuen Ganzen, zeitgenössisch in Form, Sprache und Material und – inklusive Pool und Fitnessbereich – maßgeschneidert für seine Auftraggeber."
Kärntens Siegerprojekt stammt aus dem Architekturbüro Reinhold Wetschko: Mit dem "Haus SPQ" im historischen Stadtkern von Bleiburg wird laut Jury sozusagen die Baugeschichte sinnvoll weitergeschrieben: "Das bestehende Wohnhaus wurde bis auf die erhaltenswerte historische Bausubstanz – Erdgeschoßzone mit Gewölberäumen – rückgebaut. Durch Aufstockung entstand im Obergeschoß eine eigenständige Wohneinheit, konzentriert auf Orientierung und Blickbeziehungen wurde sie als offene Struktur entwickelt. Die Südfassade ist, inklusive Eckfenster im Westen, vollkommen verglast, die Ostfassade blieb geschlossen. Die Werkstatt im Erdgeschoß kann in Wohnraum umgestaltet bzw. in eine gemeinsame Wohneinheit mit dem ersten Stock integriert werden. Eine filigrane Stahl-Holz-Konstruktion orientiert sich an regionalen Vorbildern der Erschließungstypologie und erfüllt eine Filterfunktion zwischen Bauwerk und bekiestem Innenhof. Der Kubus verbindet Alt und Neu, mit gebotener Grobheit horizontal besengestrichener Dickputz entspricht dem Kontext des Orts. Auch präzise Detailausbildungen etwa bei Fensterlaibungen, Schiebeläden sowie Brüstungen zeigen, wie man modernen Wohnraum schaffen und gleichzeitig einen positiven Beitrag zur Stadtentwicklung leisten kann."
"Das beste Haus Niederösterreichs" ist 2018 ein denkmalgeschützter Gutshof aus dem 13. Jahrhundert, der stufenweise revitalisiert und mit viel Geschick und Sensibilität auf zeitgemäßen Wohnstandard gebracht wurde. Für die Planung zeichnet der Architekt Franz Sam verantwortlich. Die Jury erklärt: "Konsequente Trennung zwischen Alt und Neu macht die Historie des Bauwerks in allen Phasen erkennbar, Materialwahl und Formensprache zeigen, dass Anbiederung an alte Bausubstanzen nicht notwendig ist. Im Gelenk des L-förmigen Grundrisses befinden sich die bequeme Treppe und ein Lift, Elemente wie Fenster und Türen wurden erhalten und von innen thermisch aufgewertet. Die hermetische Fassade blieb unverändert, vorhandene Öffnungen sind durch gekonnte Neuinterpretation wirkungsvoll inszeniert. Strategisch eingesetzte Lichtgaupen im Dach, gezielte Lichtführung, Glasböden und Galerien sorgen für helles, wohnliches Ambiente. Der dreistöckige Gutshof beherbergt nach Abschluss der 3. Bauphase drei Generationen einer Familie in insgesamt vier Wohneinheiten. So kann die Integration zeitgemäßer Nutzungsszenarien in historisch gewachsenen Besiedlungsstrukturen funktionieren!"
Das "beste Haus" in Oberösterreich ist das "Haus am Teich", geplant von "Hammerschmid, Pachl, Seebacher – Architekten". Die Jury versteht dieses  Haus als eine gelungene Antwort auf die Frage, wie wenig Kubatur man zum Leben braucht, und ein „vierfaches Paradebeispiel“ für nachhaltiges Bauen. "Erstens: Das große elterliche Grundstück wurde mit einem Wohnhaus neben dem bestehenden Schwimmteich nachverdichtet. Zweiten wurden dabei ökologische Baumaterialien und Dämmstoffe verwendet, und zwar - drittens - in minimalem Ausmaß. Viertens ist das Haus bei Bedarf mobil, Statik und Dimensionen ermöglichen den Abtransport und Aufbau an anderer Stelle. Durch die aufgeständerte Typologie schmiegt sich der Baukörper an die Topographie, ohne den bestehenden Geländeverlauf zu verändern, unter dem Wohnhaus gibt es Platz für PKW-Abstellplätze und Brennholz. Die Fassade aus sägerauhen Fichtenbrettern ist mit schwedischer Schlammfarbe gestrichen, im Innenraum sind Boden- Decken-Wand- und Möbeloberflächen mit weiß geöltem Birkensperrholz ausgeführt."
In Salzburg steht das "Lesehaus" des Architekten Thomas Lechner (LP architektur) auf dem Siegerpodest. „Sehr persönlicher Raum verbindet sich von Innen mit der Umgebung über Ausblicke, die eine Einsiedelei in den Bergen vermuten lassen, dabei befindet man sich in einer ländlichen Wohnsiedlung," meinte die Jury.  "Das Lesehaus steht am Hang, mit seiner sägerauhen Holzfassade entspricht es dem Wunsch nach Zurückhaltung und vermittelt nach außen die Intimität des Wohnraumes. Über einen Steg betritt man ein Gebäude mit sehr eigenständigem und individuellen Raumkonzept, tiefe Öffnungen schaffen über unterschiedliche Ausblicke Verbindung zur Natur. Verschieden bespielbare Bereiche reihen sich über zwei Geschosse, ebenso das Zentrum des „Lesehauses“: Eine Bücherwand."
Abonnent:in werden
  • Orte
  • Themen
  • Autoren
  • Spiele
  • Podcasts
  • Videos
  • Rezepte
  • E-Paper
  • Club
  • Gewinnspiele
  • Newsletter
  • Archiv
  • Steirer helfen Steirern
  • Kärntner in Not
  • Shop
  • Auktion
  • Kinderzeitung
  • Trauerportal
  • Partnersuche
  • Werbung
ImpressumAGBDatenschutzBarrierefreiheitserklärungHilfeCookie-EinstellungenPush-Mitteilungen

© 2026, kleinezeitung.at | Kleine Zeitung GmbH | Alle Rechte vorbehalten.