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Sport

Olympische Winterspiele 2018

Die gesamten NHL-Stars werden bei Olympia genauso fehlen wie die verletzten Ski-Stars Felix Neureuther und Ilka Stuhec. Klicken Sie sich durch die Bildergalerie der Abwesenden.

vor 9 Jahren31. Jänner 2018 um 10:59
Basketball
 Russen im Doping-Sumpf: 43 russische Sportler aus den Sportarten Bob, Skeleton, Rodeln, Langlauf, Eisschnelllauf, Biathlon und Eishockey wurden von der IOC-Disziplinarkommission im Zuge des Skandals um systematisches Doping durch Russland während der Winterspiele 2014 im eigenen Land lebenslang für Olympia gesperrt. Einige haben ihre Karriere schon beendet, die beiden Sotschi-Olympiasieger Alexander Tretjakow (Skeleton) und Alexander Legkow (Skilanglauf) hätten aber auch in Südkorea zu den Medaillenkandidaten gezählt. Von den danach von Russland vorgeschlagenen 500 Olympia-Kandidaten wurden nur 169 zugelassen. Nicht akzeptiert wurden unter anderen der sechsfache Olympiasieger Viktor Ahn (Short Track/Bild), Staffel-Olympiasieger Wladimir Grigorjew (Biathlon), Langlauf-Doppelweltmeister Sergej Ustjugow, Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Xenia Stolbowa und die Eisschnelllauf-Weltrekordler Denis Juskow und Pawel Kulischnikow.
Die NHL-Stars (Eishockey): Erstmals seit Lillehammer 1994 hat die National Hockey League (NHL), die stärkste Liga der Welt, ihre Teilnahme am olympischen Eishockey-Turnier abgesagt. Während die Spieler teilweise lautstark eine Olympia-Pause gefordert hatten, lehnten die Clubbesitzer und letztlich die Liga diese ab. Der Russe Alexander Owetschkin, der die Entscheidung heftig kritisiert hatte, oder die Kanadier Sidney Crosby (im Bild rechts) und Jungstar Connor McDavid fehlen daher in Pyeongchang. Die NHL hatte von 1998 bis 2014 an fünf Olympischen Spielen teilgenommen.
 Ole Einar Björndalen (NOR/Biathlon): Der erfolgreichste Athlet bei Olympischen Winterspielen (8 x Gold, 4 x Silber, 1 x Bronze) musste in dieser Saison seinem Alter Tribut zollen und verpasste die Qualifikation. Der 44-jährige Biathlon-Superstar ist in der aktuellen Weltcupsaison über Rang 18 nicht hinausgekommen - zu wenig, um den Sprung in das starke norwegische Team zu schaffen. Neben acht Olympiasiegen ist Björndalen 20-facher Weltmeister und Sieger von 94 Weltcuprennen.
 Petter Northug (NOR/Skilanglauf): Der zweifache Olympiasieger von Vancouver 2010 und 13-fache Weltmeister läuft seit zwei Jahren seiner Form hinterher. In diesem Winter war der erfolgreichste männliche Teilnehmer nordischer Ski-Weltmeisterschaften im Weltcup nur einmal am Start und schied im Sprint von Lillehammer in der Qualifikation aus. Auf dem Podest stand der mittlerweile 32-Jährige im Weltcup zuletzt im März 2016.
 Therese Johaug (NOR/Skilanglauf): Das norwegische Glamour-Girl ist seit Oktober 2016 für eineinhalb Jahre wegen Dopings gesperrt. Die Staffel-Olympiasiegerin von Vancouver, zweifache Medaillengewinnerin von 2014 und siebenfache Weltmeisterin hatte während eines Trainingslagers im September 2016 vom Mannschaftsarzt eine Lippencreme bekommen, deren Inhaltsstoff Klostebol auf der Dopingliste steht. Die Creme führte zu einer positiven Probe. Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat im vergangenen August die vom Norwegischen Olympischen Komitee ausgesprochene Sperre von 13 auf 18 Monate verlängert und damit die Olympia-Teilnahme verhindert.
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