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Leute & Stars

Problem vieler Männer

Haarausfall ist meist erblich bedingt. Geheimratsecken, lichtes Haar oder eine Art Tonsur: Viele Männer müssen lernen, damit zu leben oder auch nicht.

vor 7 Jahren29. Jänner 2019 um 08:58
Prinz William (35) stand früh unter Beobachtung, was seine Haare angeht. Schon als er 20 war, veröffentlichte die "Daily Mail" Fotos, die eine kahle Stelle auf seinem Kopf zeigten. Wie sein Onkel Edward und sein Vater Charles neigt William zum schütteren Haar. Der blonde Wuschelkopf ist schon lange weg. Jetzt hat er eine Entscheidung getroffen: lieber ganz kurz rasiert als Resthaarverwaltung.  
Der "buzz cut", die neue Frisur, die der Prinz erstmals vergangene Woche zeigte, bekommt viel Lob. "Das sieht fabelhaft aus", sagt der Berliner Promi-Friseur Udo Walz. Das Männermagazin "GQ" findet, mit dem Schnitt habe William offenkundig akzeptiert, dass seine Haare immer weiter zurückgehen - dafür müsse man ihn feiern.
Sein rotschopfiger Bruder Harry stellte mal trocken fest, William habe schon eine Glatze, seitdem er zwölf sei. Seine Frau Kate sah bei einer Reise in Australien ein Alpaka-Wollbüschel und fand mit Blick auf den Schädel ihres Mannes: "Du brauchst es mehr als ich." William trägt das Ganze mit Selbstironie. Als 2013 Sohn George geboren wurde, sagte der Vater: "Er hat viel mehr Haare als ich, Gott sei Dank."  
Haarausfall ist meist erblich bedingt. Geheimratsecken, lichtes Haar oder eine Art Tonsur: Viele Männer müssen lernen, damit zu leben, vielleicht ähnlich wie Frauen, die grau werden. SPD-Chef Martin Schulz versuchte es im Wahlkampf (vergeblich) mit trotzigen Worten: "Kann in Deutschland einer mit Bart, Glatze und ohne Abitur Bundeskanzler werden? Ja."  
Manche Männer wollen lieber volles Haar und machen eine Haartransplantation: so wie Italiens Ex-Ministerpräsident Silvio Berlusconi, Fußballer Benedikt Höwedes ...  
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