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Gesundheit & Fitness

So gesund sind Aroniabeere & Co.

Superfoods müssen nicht exotisch und weit gereist sein: Diese regionalen Nährstoffpakete haben es in sich.

vor 8 Jahren12. April 2018 um 09:25
Die Aroniabeere ist ein Wunderwuzzi, wenn es um Antioxidantien geht: Wie ihre dunkle Farbe zeigt, sind sie reich an sekundären Pflanzenstoffen, die in unserem Körper als Radikalfänger wirken. Das bedeutet: Sie machen „wild gewordene“ Moleküle, die Zellen im Körper angreifen können, unschädlich. Dabei sind Aroniabeeren fünf Mal so wirksam wie Heidelbeeren, die Wirkung der Cranberrys übertreffen sie um das Achtfache. Wie essen? Die Beeren schmecken sehr herb, sie werden daher meist zu Saft oder Marmelade verarbeitet.
Viel wird über Cannabis-Blüten und deren Einsatz in der Medizin diskutiert, die Samen der Hanfpflanze sind hingegen unbestritten wertvoll für die Gesundheit. Das liegt an den enthaltenen Fettsäuren, die ein besonders wünschenswertes Verhältnis von Omega-3 und Omega-6 bieten. Sie sorgen für eine Verbesserung der Blutfette und können dadurch das Herz schützen. Wie essen? Fürs Müsli, als Knabberei oder in Form von Öl oder Mehl.
Die Beeren des Sanddornstrauchs sind kleine Vitaminbomben: Der Vitamin-C-Gehalt ist außergewöhnlich hoch, er beträgt 600 mg pro 100 g der Beeren. Aber nicht nur das: Erwähnenswert ist die Beere auch wegen der enthaltenen essenziellen Fettsäuren. Auch bei diesen Beeren sind es die Pflanzenstoffe, die sie als Radikalfänger wertvoll machen. Diese antioxidativen Eigenschaften können vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Wie essen? Sanddorn gibt es getrocknet, als Saft, Marmelade oder in Kapselform.
Sie sind der Ausgangsstoff des „grünen Golds“, wie Kürbiskernöl auch genannt wird - und ihnen verdankt das Öl auch seinen gesundheitlichen Mehrwert. Kürbiskerne bestehen zu 80 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren - das ist das „gute“ Fett. Und: Schon eine Portion (10 ml) Kürbiskernöl deckt 20 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin E. Wie essen? Kürbiskerne kann man getrocknet knabbern oder in Ölform zu sich nehmen.
Tränende Augen, rinnende Nase: Die Nebenwirkungen des Kren-Essens sind den enthaltenen Senfölen zu verdanken - und auch die gesundheitliche Wirkung der Wurzel geht auf diese Inhaltsstoffe zurück: Sie können schützend vor Krebs wirken. Die Beinamen „Penicillin des Gartens“ und „bayrische Zitrone“ des Krens haben ihre Berechtigung: Kren wirkt gegen eine Reihe von Bakterien und enthält mehr als das Doppelte an Vitamin C als die Zitrusfrucht. Wie essen? Als Beilage, auf Broten, mit Äpfeln als Apfelkren.
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