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Papst Franziskus feiert ersten Welttag der Armen

Bei seiner Predigt am ersten Welttag der Armen hat der Papst am Sonntag vor Gleichgültigkeit gegenüber Armut gewarnt. Anschließend lud Franziskus etwa 1500 Bedürftige zu einem gemeinsamen Essen ein - mit Gnocchi und Tiramisu.

"Gleichgültigkeit besteht darin zu sagen: Das betrifft mich nicht, das geht mich nichts an, da ist die Gesellschaft schuld", so der Papst.
"Den Armen zu lieben heißt, gegen alle Armut zu kämpfen, sowohl gegen die geistigen als auch gegen die materiellen Nöte", sagte der Papst vor den auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen.
Jeder Mensch sei im Grund ein "Bettler". "Wir sind alle Bettler der Liebe Gottes, der uns den Sinn des Lebens und ein Leben ohne Ende schenkt. Deswegen strecken wir ihm auch heute unsere Hand entgegen, um seine Gaben zu empfangen", sagte der Heilige Vater.
Papst Franziskus hat den Sonntag vor dem Christkönigsfest (19. November) zum "Welttag der Armen" bestimmt.
Anschließend lud Franziskus etwa 1500 Bedürftige zu einem gemeinsamen Essen ein - darunter Obdachlose, Flüchtlinge und Arbeitslose.