Kopfschuss-Prozess: Angeklagter womöglich nicht Schütze
Am kommenden Montag muss sich am Landesgericht ein 28-jähriger Mann wegen Mordes vor Geschworenen verantworten, weil er am 16. April 2017 in der Jägerstraße in Wien-Brigittennau einen Bekannten per Kopfschuss vorsätzlich getötet haben soll. Wenige Tage vor der Verhandlung hat das Verfahren einen ungeahnten Spin bekommen. Beim Angeklagten handelt es sich möglicherweise gar nicht um den Schützen.