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Endgültiger Abschied von König Bhumibol

Die weltweit einzigartige Zeremonie folgte einem jahrhundertealten Ritual. Donnerstagabend wurde der Leichnam von König Bhumibol in Bangkok eingeäschert. Zahlreiche Vertreter der royalen Häuser Europas und der Welt nahmen daran teil.

Nach einem Jahr Trauerzeit wurde am Donnerstagabend der Leichnam des längstdienenden Monarchen der Welt, König Bhumibol, eingeäschert. Für die Zeremonie wurde im historischen Zentrum von Bangkok ein 50 Meter hoher goldverzierter Pavillon errichtet.
Ein fünfzig Meter hoher, goldener Scheiterhaufen mit rund fünfhundert ineinander verschlungenen Skulpturen - beim letzten Geleit für Thailands verstorbenen König Bhumibol Adulyadej wurden keine Kosten und Mühen gescheut.
Nach einjähriger Vorbereitungszeit begann am Donnerstag das fünftägige Spektakel rund um die Einäscherung des äußerst populären Regenten. Umgerechnet rund 77 Millionen Euro soll die Zeremonie für den "Vater der Nation" kosten, der vor rund einem Jahr mit 88 Jahren gestorben war.
Die fünftägige Zeremonie begann mit einem buddhistischen Ritual, das von Bhumibols Sohn und Thronfolger Maha Vajiralongkorn - Rama X. - geleitet wurde.
Am Donnerstag gaben Träger in traditionellen Gewändern in Begleitung von Trommlern und Hunderten Soldaten der königlichen Urne das letzte Geleit.