Zum Inhalt springen
ClubShopTrauerportalWerbung
Kleine Zeitung Logo
Suche
Rezepte
Dossiers
Videos
Podcasts
Horoskope
Spiele
E-Paper
Wetter
Startseite
Meine Region
Top News
Sport
Rubriken
Orte
Themen
Autoren
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen.
Mobilität

Bugatti Chiron

Trotz aller Diskussionen über CO2-Ausstöße, Diesel-Skandale und der lahmenden Elektromobilität – VW hat es sich nicht nehmen lassen, einen neuen Bugatti zu präsentieren. Einer muss schließlich der Schnellste und Stärkste sein.

vor 8 Jahren25. August 2018 um 08:06
Modellvorstellung
Wozu man ein Auto braucht, das 420 km/h schnell ist, in 6,7 Sekunden auf 200 km/h beschleunigt, über 16 Zylinder, acht Liter Hubraum und vier Turbolader verfügt? Falsche Frage. Man braucht es überhaupt nicht, wird es nur in ganz seltenen Fällen voll auskosten können und die 2,4 Millionen Euro Kaufpreis – ohne Steuern wohlgemerkt – schränken die Wahrscheinlichkeit, jemals ein Exemplar in freier Wildbahn auch nur zu sehen, ohnehin Richtung null ein. Aber um solche Fakten geht es beim stärksten und schnellsten Serienauto, das jemals das Licht der Welt erblickte, nicht.
Es ist vielmehr ein Statement des technisch Machbaren. Ein Gruß aus der Hexenküche der Entwicklungsabteilungen, vor allem aber das glitzerndste Kapitel des großen Erwachens des VW-Konzerns nach dem Diesel-Skandal. Denn in Wolfsburg gibt es derzeit wahrlich wichtigere Themen als vierrädrige Spielzeuge für die Wohlhabenden. Aber als Ende letzten Jahres die Diesel-Katastrophe ihren Lauf nahm, da war die Entwicklung des Chiron schon in der Endphase. Sie jetzt noch zu stoppen und das Auto zu verwerfen, hätte also keinen Sinn ergeben. Und hier ist er also, erstmals in Genf und in voller Pracht.
Nur minimal größer geworden als sein Vorgänger, der Veyron mit bis zu 1200 PS, geht der Chiron das Thema Supersportwagen deutlich effizienter an: Einfach nur viel Leistung ist zu wenig. Hier wurde gehörig Feinschliff betrieben, in allen Bereichen. Der Motor ist weiterhin ein Sechzehnzylinder in VW-typischer W-Bauform mit acht Litern Hubraum, der von vier Turboladern in Register-Anordnung unter Druck gesetzt wird.
Mit 1500 PS leistet diese Wuchtbrumme aus Aluminium zwar nur 300 mehr als der Veyron in maximaler Ausbaustufe. Die Techniker schafften es aber, die Euro-6-Norm einzuhalten, was nur mit großen Spezialkatalysatoren gelang, deren gerollte Wabenstruktur die Oberfläche von 31 Fußballfeldern ergäbe, würde man sie aufwickeln.
Dass die Höchstgeschwindigkeit von 420 km/h nur knapp über jener des Vorgängers liegt, mag manche angesichts der deutlichen Mehrleistung ein wenig enttäuschen. Aber in diesem Tempobereich ist jedes zusätzliche Km/h eine echte Herausforderung, da der Luftwiderstand exponentiell zunimmt. Sicherheitshalber hat man die Skala des Tachometers aber bis 500 ausgelegt, man weiß ja nie, ob nicht doch noch eine Überdrüber-Version des Chiron einmal nachgereicht werden könnte. Das restliche Cockpit trägt überraschend wenig dick auf. Angenehm schlicht die Formgebung, und angenehm übersichtlich die Ergonomie: Viele Funktionen wurden in Schaltern am Lenkrad zusammen gefasst.
Abonnent:in werden
  • Orte
  • Themen
  • Autoren
  • Spiele
  • Podcasts
  • Videos
  • Rezepte
  • E-Paper
  • Club
  • Gewinnspiele
  • Newsletter
  • Archiv
  • Steirer helfen Steirern
  • Kärntner in Not
  • Shop
  • Auktion
  • Kinderzeitung
  • Trauerportal
  • Partnersuche
  • Werbung
ImpressumAGBDatenschutzBarrierefreiheitserklärungHilfeCookie-EinstellungenPush-Mitteilungen

© 2026, kleinezeitung.at | Kleine Zeitung GmbH | Alle Rechte vorbehalten.