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Wirtschaft & Geld

Diese Konzerne hat die EU auch im Visier

Nicht nur Google hat es mit der EU-Kommission zu tun bekommen: Auch andere US-Unternehmen standen bereits im Visier der EU-Wettbewerbsaufsicht.

vor 9 Jahren27. Juni 2017 um 18:44
Der US-Technologieriese Apple wurde im August 2016 von der EU-Kommission zur Zahlung von 13 Milliarden Euro aufgefordert. Ursache waren Steuervorteile, die Irland dem Unternehmen gewährt hatte.
Bei dem Betrag handelt es sich nicht um eine Strafe, sondern um Steuernachzahlungen. Dublin hat gegen die Entscheidung geklagt, ebenso wie Apple selbst.
2011 hatte die Wettbewerbsbehörde bereits Ermittlungen wegen Verträgen zum Absatz von E-Books eingeleitet, die Apple mit fünf internationalen Verlagen unterhielt. Der iPad-Erfinder lenkte ein, so dass das Verfahren eingestellt wurde.
Die bis zum Google-Fall höchste Strafe traf den US-Chiphersteller Intel: 1,06 Mrd. Euro soll der Konzern zahlen, weil er seinen Hauptkonkurrenten Advanced Micro Devices (AMD) vom Markt zu verdrängen versucht hatte.
Unter anderem zahlte Intel Unternehmen Rabatte, wenn sie ihre Geräte fast ausschließlich mit Intel-Prozessoren ausrüsteten.
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