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Schlepper-Prozess in Ungarn

Die Angeklagten sollen für den schrecklichen Erstickungstod von 71 Flüchtlingen in einem Kühl-Lkw verantwortlich sein, deren Leichen im August 2015 an der Autobahn bei Parndorf im Burgenland entdeckt worden waren.

Der Fall hat 2015 inmitten der Flüchtlingskrise Österreich und Europa erschüttert. Auf der Ostautobahn wurde ein Lastwagen mit 71 toten Flüchtlingen abgestellt.
Die Oberstaatsanwaltschaft des Komitats Bacs-Kiskun hat Anklage wegen "qualifizierten Mordes" und Schlepperei im Rahmen einer kriminellen Vereinigung erhoben.
Für den Prozess sind laut Gericht Kecskemet 30 Verhandlungstage anberaumt. Im Juni sind zunächst sechs Verhandlungstage geplant.
Im Juli und August werden an drei weiteren Verhandlungstagen Zeugen aussagen. Im September kommen beim Prozess die Sachverständigen zu Wort.
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