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Mobilität

Porsche GT3

Aufatmen bei den Fans: Auch der neue 911 GT 3 verfügt über Schaltgetriebe und einen hochdrehenden Saugmotor.

vor 9 Jahren13. März 2017 um 04:04
Genfer Autosalon 2026Mobilität
Modellvorstellung
Aufatmen: Der neue Porsche GT 3 verfügt weder über weniger Hubraum noch über Turbolader. Sondern über eine Weiterentwicklung besagten Vierliter-Boxermotors. Der hoch drehende Saugmotor mit 500 PS stammt nahezu unverändert aus dem Rennwagen 911 GT3 Cup.
Dass man Rennsporttechnik auf der Straße eigentlich nie brauchen kann, entkräftet Porsche gewohnt kühl mit den Wünschen ihrer Kunden: Die überwiegende Zahl der Porsche GT-Wagen wird nämlich auch auf der Rundstrecke eingesetzt. Und dort spielt der neue 911 GT3 seine Trümpfe dank eines Leistungsgewichtes von 2,86 kg/PS so richtig aus.
Mit dem serienmäßigen, natürlich überarbeiteten Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe beschleunigt der 1430 Kilogramm schwere Zweisitzer (die Alibi-Rücksitzbank diente sowieso immer nur optischen Zwecken) in nur 3,4 Sekunden von null auf 100 km/h. Schluss ist erst bei 318 km/h.
Beeindruckend, und auch das von den 911-R-Verfechtern so gerne zitierte Sechsgang-Schaltgetriebe kommt optional beim neuen GT 3 wieder zur Anwendung. Damit sprintet der Hochleistungs-911 in 3,9 Sekunden von null auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 320 km/h.
Das Fahrwerk profitiert von der Porsche-Rennsport-Erfahrung und wurde zugunsten einer noch besseren Fahrdynamik überarbeitet. Gegenüber dem 911 Carrera S liegt der GT 3 um 25 Millimeter tiefer. Einen wesentlichen Anteil an der gestiegenen Fahrdynamik hat die aktive Hinterachslenkung. Abhängig von der Geschwindigkeit lenkt sie gegen- oder gleichsinnig zu den Vorderrädern ein, verbessert so Agilität und Stabilität. Weitere Fahrdynamik-Bausteine sind die dynamischen Motorlager und die Hinterachs-Differenzialsperre.
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