Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen.

Schauplätze

Zum Fest der Auferstehung: Die Osterfeiertage bilden das Zentrum des christlichen Kirchenjahres. Zum Gottesdienst auf dem Petersplatz strömen jährlich Massen, um den päpstlichen Segen „Urbi et Orbi“ erleben zu dürfen. Der Petersdom ist das bekannteste aller Gotteshäuser, doch gibt es weltweit noch mehr einzigartige Sakralbauten, die einen Besuch wert sind.

Neue Kathedrale von Cuenca. Die drittgrößte Stadt Ecuadors verfügt über mehrere beindruckende Gotteshäuser. Die Alte Kathedrale ist inzwischen allerdings ein Museum für religiöse Kunst. Die Neue Kathedrale fasziniert Besucher schon von weitem, wenn sich die hellblauen Kuppeldächer gen Himmel erheben. Architekt dieses, an den Petersdom erinnernde Bauwerks ist der Deutsche Juan Bautista Stiehle. Bis zu 10.000 Gläubige haben hier Platz. Im Inneren empfängt ein goldener Altar die Besucher. Die Kirche ist Teil einer geführten Tour durch die Stadt, welche ab 29 Euro pro Person buchbar ist.
Zu Roslin liegt verborgen. Spätestens seit Dan Browns „The Da Vinci-Code“ ist diese Kapelle ein Muss auf jeder Schottlandreise. Die natürliche Schönheit der Umgebung und der Gärten sowie das weitgehend unbekannte Roslin Castle in der Nähe der Kapelle verströmen eine besinnliche Ruhe. Reisende, die sich auf die Suche nach dem sagenumwobenen Heiligen Gral und den Geheimnissen der Tempelritter machen wollen, sind hier genau richtig. Eine Tour auf den Spuren der Templer ist bereits ab 54 Euro pro Person buchbar.  
Auferstehungskirche mit blutigem Grundstein. Zwei Jahre nach dem Attentat auf Alexander II., im Jahre 1883, wurde mit dem Bau des Gotteshauses begonnen. Sie wird auch Erlöserkirche genannt und ist das einzige Kirchengebäude in der Petersburger Innenstadt, das nicht den italienischen oder klassizistischen westlichen Baustilen folgt. Die opulente Dekorationsweise orientiert sich an der altrussischen Kunst aus der Epoche vor Peter I. und entsprach der am Zarenhof gepflegten Rückwendung zu nationalen Traditionen. Im Rahmen einer geführten Tour, die schon ab 82 Euro pro Person verfügbar ist, erkunden Besucher das mit farbenprächtigen Mosaiken geschmückte Bauwerk.
Kirchliches „Triptychon“: Bojana. Die Kirche ist seit 1979 Teil des UNESCO-Welterbes und liegt am Fuße des  Witoscha-Gebirges am Rande der bulgarischen Hauptstadt Sofia. Die Besonderheit des Gebäudes liegt in den drei Bauperioden, die sich über neun Jahrhunderte verteilen. Vor allem die beiden ältesten Teile aus dem 10. und 13. Jahrhundert sind von hohem künstlerischem Wert. So bilden deren Fresken eine der wichtigsten Sammlungen mittelalterlicher Malerei. Die Kirche wird im Rahmen einer mehrstündigen Rundfahrt besucht, die pro Person um die 55 Euro kostet.  
Basilika des Heiligen Franz von Assisi. Diese prächtige Kirche wurde zu Ehren des Gründers des Franziskanerordens erbaut. Dieser ist weltweit für einen besonders asketischen Lebensstil und den Verzicht auf weltliche Güter bekannt. Die Besucher erhalten einen von den Ordensbrüdern erstellten Audioguide, mit dem sie die Basilika im eigenen Tempo erkunden. Zu sehen gibt es unter anderem beeindruckende Fresken von Giotto, Cimabue, Simone Martini, Pietro Lorenzetti und anderen Künstlern des 13. und 14. Jahrhunderts. Der Besuch kostet pro Person günstige sieben Euro.