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Chronik

Leibnitzer Bezirksbäurinnentag

Neue Ideen, Visionen und Beharrlichkeit sollen die Bäuerinnen von heute entwickeln und Sympathien für die Landwirtschaft schaffen.

vor 9 Jahren10. Jänner 2018 um 17:32
LeibnitzLeute & Stars
Deutschlandsberg
Neue Ideen, Visionen und Beharrlichkeit sollen die Bäuerinnen von heute entwickeln und Sympathien für die Landwirtschaft schaffen. So sieht das jedenfalls die vormalige Südtiroler Landesbäuerin Maria Hochgruber Kuenzer, die auf dem Leibnitzer Bezirksbäuerinnentag im Schloss Gleinstätten zum Thema „Die Kraft der Bäuerinnen im ländlichen Raum“ pointenreich referierte. Damit wandte sie sich vehement gegen Krankjammern, und sie forderte Eigenständigkeit der Bäuerinnen und unterstrich deren „Botschafterverantwortung“ sowohl gegenüber dem eigenen Stand wie auch gegenüber den Konsumenten. „Wehrt euch gegen die Entsiedelung des Landes etwa bei angedachten Schulschließungen“, rief sie auf, und: „Wir schauen aufs Land“, gab sie sich überzeugt. Sie erinnerte an neue Einkommensmöglichkeiten in sozialen Bereichen, wobei es gelte, EU-Fördergelder zu nützen. Und: „Werfen Sie Altes vom Lebenskarren ab, um für Neues Platz zu haben!“
Mehr Freude und Interesse am Beruf der Bäuerin heute ortete Landesbäuerin Auguste Maier. Die Landwirtschaft habe ihren berechtigten Platz schon auf Grund der weltweit steigenden Bevölkerungszahl.
Ähnlich äußerte sich auch Bezirksbäuerin Grete Kirchleitner, die verriet, Bäuerin sei und bleibe immer ihr Traumberuf.
Bezirkskammerobmann Gerald Holler sagte in Bezug auf die vier Prozent Bauern unter den Berufstätigen, er hoffe, dass sich in seiner Funktionszeit dieser Stand sich zumindest nicht verringere.
Für einen klangvollen gesanglichen Rahmen sorgte das Männerensemble „Gestern und heute“, und mit dem Sketch „Du Bauer, du …“ machten Daniela Posch, Barbara Zenz und Wilma Luttenberger auf heutige Probleme aufmerksam.Unter den vielen Bäuerinnen und Gästen sah man auch LK-Vizepräsidentin Maria Pein, LKR Josef Kowald, Gleinstättens Bürgermeister Franz Koller mit Nachbarkollegen und Pfarrer Johannes Fötsch.
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