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Stadt sucht nach Lösung für Eisenbahnmuseum

Mit rund 70.000 Euro sponsert die Stadt Knittelfeld das Eisenbahnmuseum. Ein Vertrag fehlt, "weil der Verein nicht unterschreibt", wie Bürgermeisetr Gerald Schmid in der Gemeinderatssitzung am Montag erklärte. Erfreulich: Haus der Vereine läuft nach Plan.

Unaufgeregte Sitzung des Knittelfelder Gemeinderates
© Ute Groß
Unaufgeregte Sitzung des Knittelfelder Gemeinderates

Das Haus der Vereine im ehemaligen Bezirksgericht nimmt Gestalt an, die Stadt freut sich vor allem über einen fixen Dauermieter: „Die Volkshochschule wird einziehen und auch ihre Kurse dort abhalten“, berichtete Bürgermeister Gerald Schmid (SPÖ) in der Gemeinderatssitzung am Montag. Anfang März soll das Bauvorhaben eingereicht werden, die Eröffnung des Hauses ist noch heuer im Oktober geplant.
Noch keine Lösung gibt es mit dem Eisenbahnmuseum, in das die Stadt jährlich rund 70.000 Euro pumpt und zusätzlich regelmäßig mit Sonderwünschen konfrontiert wird. Die Gemeinde strebt eine vertragliche Regelung mit dem Verein an, scheiterte bis jetzt aber am Gegenüber. Die ÖVP drängt auf rasche Bereinigung samt Senkung der Zuwendungen. Das will grundsätzlich auch die SPÖ, Schmid kündigt ein Gespräch mit dem gesamten Vereinsvorstand an.

Erweiterte Fahrbahn

Im Bereich Knittelfeld West wird die Kärntnerstraße um einen dritten Fahrstreifen erweitert, dadurch sollen Gefahrenstellen an den Ein- und Ausfahrten zu den Geschäften minimiert und die Sicherheit am Rad- und Gehweg erhöht werden. Die Kosten in Höhe von 650.000 Euro trägt das Land. Das dort ansässige Möbelhaus will erweitern und auch ein Gartencenter errichten, außerdem wird ein weiterer Supermarkt (Merkur) gebaut. Es wird aber nicht nur gebaut, sondern auch gepflanzt, im Stadtgebiet werden rund 60 neue Bäume gesetzt.
Im Ortsteil Apfelberg gibt es Pläne für die Nachnutzung der ehemaligen Feuerwehr: „Jugend am Werk“ will das Gebäude mieten und mit dem Beschäftigungsprojekt „In-Service“ einziehen.