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Chronik

Ausgewählte Farn-Arten

Sie sind Boten aus längst vergessenen Tagen, aber vielleicht liegt gerade darin ihr ganz großer Reiz: Farne sind Grüße aus der Urzeit und kommen nie aus der Mode.

vor 10 Jahren11. Jänner 2017 um 08:08
Sonntag
Der Königsfarn (Osmunda regalis) glänzt mit imposanten Auftritten. Die Wedel sind zweifach gefiedert und zeigen Herbstfärbung. Er wird im Schatten und Halbschatten in humusreicher Erde bis zu 150 Zentimeter hoch.
Der Wurmfarn (Dryopteris) ist bei uns weit verbreitet, die Blätter stehen trichterförmig in einer Rosette zusammen, er kann eine Höhe von mehr als einem Meter erreichen. Der Name kommt vom Einsatz in der Volksmedizin.
Gewöhnlicher Tüpfelfarn (Polypodium vulgare), auch Engelsüß genannt, hat dunkle, gefiederte Wedel, die wintergrün sind. Der heimische Farn ist sehr robust, wird 20 bis 30 Zentimeter hoch und bildet dichte Bestände.
Der Hirschzungenfarn (Phyllitis scolopendrium) ist in der Bergwelt zu Hause und mag deshalb neutrale bis kalkhaltige Böden. Mit seinen glatten, zungenförmigen Blättern ist er eine höchst elegante Erscheinung.
Der Rippenfarn (Blechnum spicant) wächst rosettenartig, seine ledrig anmutenden Blätter sind dunkelgrün glänzend. Die Wedeln können mit und ohne Sporen sein, er fühlt sich unter tief wurzelnden Bäumen sehr wohl.
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