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Santacon in New York

Es ist ein jährliches Event, der "Santacon" in New York, eine Kneipentour der Weihnachtsmänner. Die Veranstalter müssen die Teilnehmer ermahnen: "Santa verbreitet Freude - nicht Schrecken - nicht Erbrochenes". Bilder von dem "weihnachtlichen" Gelage.

Der echte Weihnachtsmann, gäbe es ihn, würde sich wohl für seine Nachahmer schämen: Die Kneipentour der Weihnachtsmänner in New York wird zum Saufgelage.
"Der Weihnachtsmann verbreitet Freude. Nicht Schrecken. Nicht Erbrochenes. Nicht Müll." Wer die Verhaltensregeln zur jährlichen Kneipentour der Weihnachtsmänner in New York ließt, der ahnt, dass der lustig gemeinte Umzug schnell zum Saufgelage ausarten kann.
Die Metropole und ihre Barbesitzer pflegen eine Hassliebe zur "Santacon", mit der seit 2012 Geld für wohltätige Zwecke gesammelt werden soll.
200.000 Dollar (189.700 Euro) sind seitdem immerhin zusammengekommen - Wermutstropfen sind Berichte über zu betrunkene, pöbelnde und in der Öffentlichkeit pinkelnde Weihnachtsmänner.
Der mittlerweile in mehr als 70 US-Städten und etwa auch in Hamburg, Stockholm, Paris und Shanghai gefeierte Brauch der Weihnachtsmann-Lokaltour geht zurück auf einen konsumkritischen Protest des dänischen Theaterkollektivs Solvognen.