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Chronik

Von Elvis bis Chopin

Mit Gitarre und Bibel im Sarg oder das Herz in einem Schrein verwahrt: So sehen die letzten Ruhestätten der Stars aus.

vor 8 Jahren1. November 2018 um 05:04
Der Pariser Friedhof "Pere Lachaise" ist wohl der bekannteste Friedhof der Welt. Hier sind zum Beispiel Größen wie die französische Sängerin Edith Piaf beerdigt. Sie starb am 10. Oktober 1963 im südfranzösischen Grasse. Es war aber immer schon ihr Herzenswunsch in Paris beerdigt zu werden. Deswegen wurde ihr Leichnam heimlich nach Paris gebracht und auch ihr Totenschein gefälscht. 
Oscar Wilde, der im Jahr 1900 in einem Pariser Hotel verstorben ist, wurde zuerst auf dem "Cimetiere parisien de Bagneux" beigesetzt und neun Jahre später auf den "Pere Lachaise" verlegt.
Vor allem das Grab von Doors-Sänger Jim Morrison, der am 3. Juli 1971 gestorben ist, ist eine Pilgerstätte für Fans rund um den Globus.
Auch die Urnengräber der Opernsängerin Maria Callas und des Schriftstellers Marcel Proust befinden sich auf dem "Pere Lachaise".
Chopins Grabstätte befindet sich zwar auch auf dem bekannten Pariser Friedhof. Auf seinen Wunsch hin wurde jedoch das Herz des Pianisten, der 1849 in Paris starb, in einem Schrein in der Heilig-Kreuz-Kirche in Warschau bestattet.
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