Ein Baustoff mit viel Herz und Seele

Holz ist natürlich, planbar, zeitlos, modern, flexibel und faszinierend vielseitig. Kurz: Ein wertvoller ­Baustoff, der nicht aus unserem Leben und Alltag wegzudenken ist.

Heimische Betriebe wie die Firma Steirerhaus schaffen mit Holz Wohlbefinden
© Steirerhaus
Heimische Betriebe wie die Firma Steirerhaus schaffen mit Holz Wohlbefinden

Wer seiner Gesundheit und der Umwelt etwas Gutes tun will, für den sollte der Werkstoff Holz die erste Wahl sein. Echtes Holz ist ein nachhaltiger Rohstoff und heimische Hölzer haben zudem einen kurzen Transportweg und werden in nachhaltiger Forstwirtschaft und mit fairen Arbeitsbedingungen produziert. Manche sagen, ein Holzbau ist zeitlos und andere wiederum empfinden ihn als modern. In jedem Fall besticht er durch die Langlebigkeit. Dies lässt sich durch viele Gebäude­­­­typen nachweisen: Beispielsweise durch den Fachwerkbau, der seit über 300 Jahren Bestand hat und viele Städte heute noch prägt. Holzhäuser sind gerade durch den „flexiblen“ Baustoff belastbar und viele Jahre unverändert schön. Wer dennoch Bedenken hinsichtlich der Haltbarkeit und Lang­lebigkeit von Holzhäusern hat, dem sei ein Blick nach Skandinavien empfohlen. Dort sind die klimatischen Herausforderungen für Holzbauten ungleich größer als bei uns. Dennoch sind in Schweden traditionell etwa 80 Prozent der Einfamilienhäuser aus Holz.

Auch im Außenbereich ist der Naturbaustoff Holz gut einsetzbar
© go-art Georg Ott www.georgott.co
Auch im Außenbereich ist der Naturbaustoff Holz gut einsetzbar

Holz ist Gesundheit. Holz ist ein Baustoff, der den Menschen gut tut. Kein Wunder also, dass in Graz vor allem in Kindergärten, Schulen und Pflegewohnheimen auf Holz gesetzt wird. Die Studie „Schule ohne Stress“ beispielweise hat gezeigt, dass Kinder, die in Holzgebäuden betreut werden, eine niedrigere Herzschlagrate haben und damit ruhiger und erholter sind. Wissenschaftlich belegt ist auch, dass die Raumluftqualität in Holzgebäuden besser ist, was sich wiederum positiv auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirkt.

Schlicht, natürlich, nachhaltig. Gesundheit und Umweltverträglichkeit stehen fest im Anforderungskatalog der meisten Bauherrn und Anbieter. Daher erlebt auch der Baustoff Holz in den letzten Jahren eine wahre Renaissance. In der Steiermark gibt es zahlreiche Beispiele gelungener und zukunftsweisender Holzbau-Architektur. Holz hat als ökologischer und ­heimischer Baustoff einen hohen Stellenwert bei Bauherren und ­Architekten. Wer mit heimischem Holz baut, betreibt keinen Raubbau, denn in der Steiermark hat das Prinzip der nachhaltigen Forstwirtschaft Tradition. Im ­Gegenteil: In den steirischen ­Wäldern wächst alle drei Sekunden ein Kubikmeter Holz nach und das ist sogar mehr, als tatsächlich genutzt wird.
Holz ist planbar, Holz ist berechenbar und vor allem flexibel. Durch den hohen Vorfertigungsgrad im Holzbau sind kurze Bauzeiten, eine termingenaue Planung und ein schneller Bezug möglich – im Privatbau, Gewerbebau wie auch im Kommunalbau.

Holz an der Hausfassade: modern, langlebig und sympathisch
© go-art Georg Ott www.georgott.co
Holz an der Hausfassade: modern, langlebig und sympathisch



Holz spart Energie. Holz ist ein schlechter Wärmeleiter und durch seine Beschaffenheit ein hervorragender Wärmeschutz im Winter und im Sommer. So ist die Energieeinsparung beim Bauen und beim Wohnen durch eine gute Wärmedämmung im Holzhaus natürlich gewährleistet. Daher können auch Niedrigenergiehäuser im Holzbau verhältnismäßig einfach realisiert werden. Selbst beim Brandschutz hat Holz wesentliche Vorteile. Es ist berechenbar und stellt deshalb ein geringeres Risiko dar. Holzbauteile versagen nicht „unangekündigt“ und weisen darüber hinaus hohe Sicherheitsreserven auf. Daher löschen viele Feuerwehrmänner lieber Holzbauten, weil sie das Sicherheitsrisiko besser einschätzen können.

Massivholz ist extrem langlebig, wenn es gut verarbeitet ist. So halten die hochwertigen Massivholzmöbel oft ein ganzes Leben lang. Warum sie wieder im Trend liegen, ist nachvollziehbar: Ihr Design hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Wirkten Naturholzmöbel lange klobig und wie aus dem Bauernhaus, gibt es sie jetzt in allen Stilrichtungen. Italienische Leichtigkeit oder gediegene Eleganz, moderne Schlichtheit oder verspielte Exotik – im reichen Angebot von großen Marken und kleinen Newcomern findet jeder sein Lieblingsstück.

Ein Haus in nicht mal drei Minuten

In den steirischen Wäldern wächst mehr nach, als genutzt wird ­– jährlich sind es 570 Hektar, das entspricht einer Fläche von rund 800 Fußballfeldern.

Die Steiermark ist das waldreichste Bundesland in Österreich und verfügt über einen stetig wachsenden Holzvorrat. Die seit Generationen nachhaltig bewirtschafteten Wälder erfüllen als grüne Lunge und Kohlenstoffspeicher eine wichtige ­Klimaschutzfunktion.

Das Haus, das nachwächst. ­Allein in der Steiermark wächst eine Waldfläche von umgerechnet 800 Fußballfeldern zu. In weniger als drei Minuten ist das ein ganzes Einfamilienhaus aus Holz, das in den steirischen Wäldern nachwächst. Ein Rohstoff also, den es quasi vor unserer Haustüre gibt und der durch die nachhaltige Waldbewirtschaftung nicht weniger wird – das lässt ressourcenschonendes Bauen in neue Dimensionen vorrücken.

Holznutzung schafft Arbeitsplätze. Bei einer zusätzlichen Holznutzung von 1,4 Millionen Festmetern jährlich in der Steiermark könnten alleine in der Holz­ernte über 700 Arbeitsplätze mehr geschaffen werden – und das, ohne den Holzvorrat abzubauen. 90 Prozent des heimischen Holzschlages werden auch in Österreich verarbeitet, das bedeutet, dass nicht nur der Rohstoff im Land geerntet wird, sondern auch die gesamte nachgelagerte Holzbearbeitung in Österreich passiert. Somit bleibt die gesamte Wertschöpfung im Land bzw. in der Region.

Informationen erhalten Sie auf www.proholz-stmk.at