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Häuser des Jahres 2016

Mit der Auslobung des Architekturwettbewerbs „Häuser des Jahres“ machten sich Callwey-Verlag und Deutsches Architektur Museum heuer zum sechsten Mal auf die Suche nach den besten Einfamilienhäusern im deutschsprachigen Raum. Aus 202 eingereichten Projekten wählte die Jury zunächst 50 Häuser und kürte daraus dann einen Sieger, zwei "ausgezeichnete Projekte" und fünf, die besondere "Anerkennung" verdienen. Jedes dieser Häuser ist ein Unikat, Ausdruck einer ganz privaten, unverwechselbaren Art von Lebenspartnerschaft zwischen Haus und Bewohnern – und kann dabei doch eine Inspirationsquelle für viele andere sein. Aber schauen Sie selbst!

Das Siegerprojekt. Das 145 Quadratmeter große, mit Wellblech ummantelte Haus von „werk A architektur“ im bayrischen Olching gewann den ersten Platz. Die Jury begeisterte der „disziplinierte Umgang mit preiswerten Materialien wie Wellblech, Estrich und Holztafeln, der das Ziel der Sparsamen adelt“. Natur- und Recyclingbaustoffe wie Holz und Zellulosefasern aus Altpapier schonten bereits bei der Errichtung Ressourcen. Pelletsheizung und gute Dämmung der Außenflächen senken den Energiebedarf bei der Nutzung.
Ausgezeichnetes Projekt. Der Architekt Thomas Kröger machte eine Scheune im deutschen Brandenburg zum modernen Landhaus mit besonderen Raumqualitäten...
...Die Mitte des Anwesens bildet eine bis unter das Dach reichende Halle mit einer beeindruckenden Feuerstelle. Mit der behutsamen Sanierungwurden die Wände innen gedämmt und unter dem Lehmputz wieder mit einer Heizung versehen. Ein altern Kuhstall wurde hier zum modernen Loft.
Ausgezeichnetes Projekt. „Das Haus ist ein schwimmendes Holzdeck, eine sich verändernde Leinwand im Lauf der Jahreszeiten, ein Gefühl der Freiheit oder einfach ein Haus am See“, sagt der Architekt Markus Schietsch über sein komplett aus Holz gefertigtes Projekt in der Uferzone des Bielersees in der Schweiz. Fünf Stufen heben den Bau zur Sicherheit über den Hochwasserbereich.
Die inneren Werte des Gebäudes.