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Ausgezeichnete Arbeitswelten

Der Verein BauKultur Steiermark vergibt alle zwei Jahre als Dankzeichen für gutes Bauen die „GerambRose“. Heuer wurden dabei „Arbeitswelten“ prämiert: Zu den Vergabekriterien gehörten neben der unmittelbaren Konzeption der Arbeitsplätze auch die Einbettung des Gebäudes in die Umgebung, Freiraumgestaltung, Funktionalität, Belichtung, Belüftung, Materialien, Oberflächen und Nachhaltigkeit. Hier die acht Preisträger.

Bürogebäude Nikolaiplatz, Architektur: Alfred Bramberger, Thomas Pucher Bauherrschaft: Bauwerk Projektentwicklung GmbH / Markus Kovac Die Jury betont die großzügige Raumstruktur in den Büros, die gute Einbeziehung des Außenraums, den Umgang mit der schwierigen Erdgeschosszone und die gemeinschaftliche Nutzung des obersten Stockwerks. Die hochwertige Ausführung wird ebenso positiv hervorgehoben wie das Konstruktionskonzept und die unternehmerische Initiative des Bauherrn.
MP09 Headquarters der Michael Pachleitner Group Architektur: GS architectsBauherrschaft: Michael Pachleitner Die Jury zeigt sich beeindruckt vom anregenden und identitätsstiftenden Gesamtkonzept, der konsequenten und hochwertigen Gestaltung, Detaillierung und Ausführung sowie von den vielfältigen Angeboten für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die städtebauliche Positionierung wird generell positiv beurteilt, der Mangel an konkretem Einfluss auf das erweiterte Umfeld jedoch als bedauerlich empfunden.
XAL CC Architektur: Innocad Bauherrschaft: XAL GmbH Für die Jury liegen die Qualitäten des Gebäudes in der schlüssigen Adaptierung und im innovativen Gebrauch des Bestands ebenso wie in der Fortschreibung der gewerblich/industriellen Nutzung und der ruhigen, Formensprache. Das Innere betreffend werden die angenehme und konzentrierte Arbeitsatmosphäre, die Transparenz, die vielfältigen Rückzugsmöglichkeiten und der Bezug nach außen als äußerst gelungen angesehen. Ein besonders positives Zeichen der Offenheit ist der Garten, der bewusst nicht eingezäunt wurde und allen als Ort der Erholung und der Rast dienen kann.
Verwaltungsgebäude Mayr Melnhof Architektur: Nussmüller ArchitektenBauherrschaft: Mayr Melnhof Auch die bauliche Ausführung wird von der Jury als positiv wahrgenommen. Kritischer werden sowohl die „Leerfläche“ unter dem Gebäude als auch die stellenweise nicht sehr subtile Konstruktion gesehen. Dass durch eine angenehme Materialität und das unangestrengte Nebeneinander von geschützteren und öffentlicheren Zonen eine hochwertige Arbeitsumgebung geschaffen wurde, ist ausschlaggebend für die Zuerkennung der GerambRose.
Ölmühle Fandler Architektur: epps Ploder SimonBauherrschaft: Julia Fandler Die Jury ist beeindruckt von Engagement und Anspruch sowohl der Bauherrin als auch der Architekten und hebt die positive Beispielwirkung für die Region hervor.