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Ausschreitungen und Proteste in Charlotte

Mehrere Vorfälle, bei denen Polizisten unbewaffnete Schwarze töteten, lösten landesweite Proteste aus. In Charlotte im US-Bundesstaat North Carolina brachen letzte Nacht Unruhen aus.

Mit den Worten "Keine Gerechtigkeit. Kein Frieden" oder "Nicht schießen" auf Plakate gemalt protestierten letzte Nacht wieder mehrere hunderte Demonstranten in Charleston im US-Bundesstaat North Carolina.
Dabei kam es auch zu Ausschreitungen. Die Polizei setzte Tränengas gegen Demonstranten ein. Diese wiederum bewarfen die Polizisten mit Steinen, schlugen auf Scheiben von Polizeifahrzeugen ein und kletterten auf Autos.
Ein schwarzer Polizist hatte am Dienstagabend auf dem Parkplatz eines Reihenhauskomplexes in Charlotte den Afroamerikaner Keith Lamont Scott erschossen.
Scotts Wagen war von Polizisten bei der Suche nach einem Verdächtigen umstellt worden, er hatte laut Polizei eine Schusswaffe dabei, was die Angehörigen des Opfers bestritten.
In den USA wird seit Monaten über Polizeigewalt debattiert. Mehrere Vorfälle, bei denen Polizisten unbewaffnete Schwarze töteten, lösten landesweite Proteste aus.