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Mobilität

Citroën CXperience

Mit dem Showcar CXPerience zeigt sich Citroën endlich wieder von der extravaganten Seite.

vor 10 Jahren28. September 2016 um 03:01
Genfer AutosalonMobilität
E-Auto
So etwas wird es wohl nie wieder geben: Citroën hat mit der DS auf dem 8. Oktober 1955 auf dem Pariser Automobilsalon einen der beeindruckendsten Auftritte aller Zeiten geliefert. Daran anzuschließen, ist so gut wie unmöglich. Aber mit dem Showcar CXPerience haben es die Franzosen redlich versucht.
Mit dem CXPerience zeigen die Franzosen auf dem Heimsalon die Studie einer Fließheck-Limousine mit gegenläufig zu öffnenden Türen für das obere Fahrzeugsegment. Das Showcar vereint imposante Abmessungen (4,85 Meter Länge, zwei Meter Breite), ein niedriges Dach (1,37 Meter Höhe) und kurze Überhänge (drei Meter Radstand) und rollt auf 22-Zoll-Rädern mit Fünf-Speichen-Felgen an.
An der Front leuchtet die für die Franzosen typische Lichtsignatur mit ihren zwei Ebenen, der verchromte Doppelwinkel erstreckt sich bis zu den Scheinwerfern. Die Tagfahrleuchten in V-Form strahlen durch drei Millimeter breite Lamellen, die auch die Blinker einrahmen. Im unteren Bereich vervollständigen das Gesicht drei mitlenkende LED-Scheinwerfer auf jeder Fahrzeugseite. Die Heckpartie zitiert mit der konkaven Scheibe legendäre Citroëns – der CX lässt grüßen.
Aber weil man mit gut ausschauen alleine heutzutage nicht mehr weit kommt, hat der Citroën natürlich auch ein paar technische Leckerbissen an Bord. Einen Plug-in-Hybrid-Antrieb, um genau zu sein: Der Verbrenner bietet eine Leistung von 150 bis 200 PS, der Elektromotor liefert bis zu 109 PS zusätzlicher Leistung – die Systemleistung beträgt bis zu 300 PS. In der Stadt fährt der Citroën bis zu 60 Kilometer weit rein elektrisch, spätestens auf der Autobahn übernimmt der Verbrennungsmotor. Das Showcar ist mit einer 13-kWh-Batterie ausgestattet. Die Ladezeit beträgt viereinhalb Stunden an einer herkömmlichen Ladestation oder weniger als zweieinhalb Stunden an einer Schnellladestation mit 6,6 kW Ladeleistung und 32-Ampere-Anschluss.
Das automatisierte Acht-Gang-Getriebe wurde zwischen Verbrennungsmotor und Elektromotor verbaut. Eine unter dem Innenraum angebrachte kompakte Batterie versorgt die elektrisch angetriebene Hinterachse. Dadurch bleiben Raumangebot und Kofferraumvolumen uneingeschränkt erhalten. Der besondere Komfort war stets eines der Markenzeichen der Franzosen, deshalb steckt in der Studie eine Federung mit progressivem hydraulischem Anschlag.
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