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Chronik

So lief der Kampf gegen die Wassermassen

Stellvertretend für die vielen Helfer nach den Unwettern der letzten Tage holen wir drei Floriani der Berufsfeuerwehr Graz vor den Vorhang. Von Michael Kloiber

vor 10 Jahren1. August 2016 um 18:08
Graz-UmgebungGraz
In Graz verzeichnete Floriani-Sprecher Thomas Schmallegger allein am letzten Wochenende 32 Einsätze, die Bandbreite der Aufgaben war mannigfaltig - von überfluteteten Kellern bis zur überschwemmten Tiefgarage. „Es sind schwierige Einsätze“, sagen die Feuerwehrmänner Andreas Rath, Thomas Stampfl und Michael Breitenthaler (im Bild von links). Dennoch versuchen sie einerseits zu helfen, andererseits zu beruhigen: „Die Menschen sind in dieser Situation doch oft sehr aufgewühlt“.
Das weiß vor allem Andreas Rath. Er war am bisher schwersten Unwetter-Tag, dem vergagenen Donnerstag, zwar nicht selbst im Einsatz - aber in der Leitzentrale. "Da rufen innerhalb einer Stunde 50 bis 60 besorgte Bürger an", sagt er. "Wenn sie dann erfahren, dass sie nicht die einzigen sind, dann wird die Situation für sie langsam begreifbarer." Rath gibt erste Tipps schon am Telefon.
Bis die Feuerwehr eintrifft, kann es an starken Regentagen bis zu einer Stunde dauern. Dabei sind die Floriani binnen Sekunden einsatzbereit. Sie rutschen die Stange herunter, schlüpfen in die vorbereiteten Klamotten und fahren los. Weil mehrere Personen betroffen sind, ist mit Wartezeiten zu rechnen. Michael Breitenthaler weiß wovon er spricht: "Ich hatte am Donnerstag sechs Einsätze hintereinander."
Einsätze, bei denen vor allem die Pumpe gefragt war. Thomas Stampfl erklärt, dass es diverse Pumpen gibt, "die das Wasser unterschiedlich schnell beseitigen". Derartige Einsätze sind in der Regel in einer halben bis dreiviertel Stunde beendet. Das hänge von der Größe des Raumes und der Wassermenge ab. Die Einsatzkräfte haben in den letzten Tagen aber volle Arbeit geleistet. Und dafür sagen auch wir nun DANKE.
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