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Der Papst begeistert Krakau

Es sind extreme Kontraste bei diesem Papst-Besuch in Polen. Einerseits die jubelnden Menschen auf dem Weltjugendtag in Krakau und die begeisterten Massen am Wallfahrtsort Tschenstochau. Andererseits die Weltlage. Der Papst spricht vom Krieg, ruft dann aber die Menschen auf, keine Angst zu haben.

Franziskus hat sich per "Tram del papa" auf dem Weg zu den Teilnehmern des Weltjugendtags gemacht.
Es sei die "die Bereitschaft zur Aufnahme derer notwendig, die vor Kriegen und Hunger fliehen", sagte Franziskus beim Treffen mit Präsident Andrzej Duda in Krakau.
Sein erster Gottesdienst mit Zehntausenden jungen Katholiken aus aller Welt fand auf den Blonie-Wiesen in Krakau statt.
Einen kurzen Schrecken jagte der Papst den Pilgern ein, als er zu Beginn der Open-Air-Messe an einem Absatz stolperte und stürzte. Der 79-Jährige konnte sich jedoch mit Hilfe von zwei Begleitern rasch wieder aufrichten und hielt anschließend augenscheinlich unverletzt die Predigt.
Papst Franziskus hat am zweiten Tag seiner Polen-Reise den Wallfahrtsort Tschenstochau besucht und vor der Schwarzen Madonna gebetet. Am Nationalheiligtum Polens jubelten ihm am Donnerstag Zehntausende fähnchenschwenkende Pilger zu, die auch an der anschließenden Messe teilnahmen.