Unwetter tobten sich im Lavanttal aus
Ganze Ortschaft überschwemmt. Telefonmasten und Brücken zerstört. Die Wiederherstellung wird Monate dauern.

Ein starkes Gewitter mit großen Niederschlagsmengen im Bereich der Weinebene bescherte den Feuerwehren der Gemeinden Frantschach-St. Gertraud, Preitenegg und Wolfsberg einen sehr einsatzintensiven Freitagabend. Das Gewitter ließ den Fraßbach in Minuten zu einem reißenden Fluss anschwellen, welcher an vielen Stellen über das Ufer trat und so für zahlreiche Unwettereinsätze sorgte.
Die erste Alarmierung für die Feuerwehr Wolfsberg erfolgte um 17.37 Uhr per Funk durch die LAWZ, um die Feuerwehr Frantschach-St. Gertraud in ihrem Einsatzgebiet bei der Abarbeitung mehrere Einsatzadressen zu unterstützen. Hier galt es insbesondere zahlreiche überflutete Keller wieder trocken zu legen und vom Schlamm zu befreien. Auch wurden Verklausungen bei Brücken gelöst.
In weiterer Folge wurde die Feuerwehr Wolfsberg um 18.02 Uhr mittels Personenrufempfänger auch zu zahlreichen Einsätzen im Stadtgebiet von Wolfsberg alarmiert. So galt es, abgestellte Autos aus den Überflutungsbereichen entlang der Lavant zu sichern, Verklausungen zu beseitigen und weitere Sicherungsarbeiten durchzuführen. Telefonmasten wurden durch die Unwetter ebenfalls beschädigt.

Die Aufräumarbeiten werden noch einige Wochen dauern. Die Schadenssumme konnte noch nicht beziffert werden.