Halloween in Hönigsberg: Ein Garten voller Schrecken
Am Samstag laden die „Hönigsberger Höllenteufl“ zum dritten Halloween-Garten in Hönigsberg ein. Die Veranstaltung hat im vergangenen Jahr 600 Besucherinnen und Besucher angezogen.
Das dritte Jahr in Folge verwandelt sich der Garten von Binak Qunaj in ein Gruselkabinett, das auch von den Mitgliedern seines Brauchtumsvereins „Hönigsberger Höllenteufl“ bespielt wird.
„Es war kurz vor Halloween und wir haben überlegt, wie wir uns verkleiden. Dann hatten wir da einen Käfig und ein Hexenkostüm herumliegen – damit haben wir uns vor dem Haus hingestellt“, sagt Qunaj. Gemeinsam mit seiner Tochter, die als Krankenschwester verkleidet war, hat er vorbeikommende Passanten und Halloween-Gruppen erschreckt.
„Das hat sich im Ort herumgesprochen und es sind immer mehr Leute gekommen. Die haben dann gefragt, ob wir was zum Trinken haben und sind dann da picken geblieben“, sagt seine Frau Sandra Qunaj, die das Event mitorganisiert. Im vergangenen Jahr hat ihr Garten 600 Besucherinnen und Besucher angezogen.
So hat sich mittlerweile aus dem einstigen Halloween-Kostüm ein Gruppenprojekt entwickelt. Heuer haben 14 Leute einen ganzen Tag lang daran gearbeitet, auch ein Kran war im Einsatz. „Zusätzlich macht man halt immer wieder Kleinigkeiten, so beschäftigt uns das Ganze schon“, erzählt Qunaj.
Masken der Höllenteufl
Ergebnis ist ein Weg durch einen dunklen Gang, in dem man von Puppen und echten Menschen erschreckt wird; die Szene im schaurigen Licht hat im vergangenen Jahr einige zum Aufschreien gebracht – erzählt der Veranstalter. Vor dem Eingang zum Garten sind außerdem die Masken der „Hönigsberger Höllenteufl“ ausgestellt – von den aktuell 25 Vereinsmitgliedern helfen einige auch beim Halloween-Garten mit.

Was genau die Besucher heuer im Halloween-Garten erwartet, möchte Qunaj noch nicht verraten – so viel sei aber verraten: Die erste Runde von 17 Uhr bis 18.30 Uhr richtet sich besonders an Kinder und Schreckhafte, „von 19 Uhr bis 21.30 Uhr ist es nichts mehr für schwache Nerven“, schmunzelt Qunaj. Der Eintritt ist eine freiwillige Spende, auch für Speisen und Getränke ist gesorgt.