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Video aus Jesolo zeigt: Beliebte Adria-Strände werden umgegraben

Dort, wo sich im Sommer die Badegäste tummeln, haben im Herbst schwere Geräte das Sagen. Und das aus einem ganz bestimmten Grund.

Die Liegen sind verstaut, die Sonnenschirme abgebaut: Nachdem die Sommersaison an der Oberen Adria zu Ende gegangen ist, haben am Strand von Jesolo die Vorbereitungen für den Winter begonnen. Statt Badegästen bestimmen nun schwere Baumaschinen das Bild: Mit Bulldozern wird der Sand zu meterhohen Wällen aufgeschoben. Ein Video, das die Tourismusorganisation „Jesolo Tourism“ auf Facebook veröffentlicht hat, zeigt mehrere Maschinen, die gleichzeitig den Sand zusammenschieben. Die Arbeiten an den künstlichen Dünen seien bereits weit fortgeschritten, teilte die Organisation mit.

Ungewöhnliche Sandberge

Hinter den ungewöhnlichen Sandbergen steckt ein wichtiger Zweck: Die künstlichen Dünen sollen den Strand in den Herbst- und Wintermonaten vor den Auswirkungen heftiger Stürme schützen. Starker Wind und hohe Wellen können große Mengen Sand abtragen und ins Meer spülen. Der aufgeschüttete Wall soll die Kraft der Wellen bremsen und damit den Verlust von Sand begrenzen. Für Jesolo und andere Küstenorte sind die Arbeiten daher ein fixer Bestandteil der winterlichen Strandpflege.

Bulldozer kommen im Frühjahr wieder

Was im Herbst mit schwerem Gerät aufgetürmt wird, wird im Frühjahr natürlich wieder rückgängig gemacht. Dann verteilen die Baumaschinen den Sand erneut entlang des Strandes, damit dieser rechtzeitig zum Beginn der nächsten Urlaubssaison wieder für Badegäste bereitsteht.

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