Suche
Kleine Zeitung als bevorzugte Google-Quelle hinzufügen.

Kalb landete kurz nach seiner Geburt in der Jauchengrube

Einige Tage früher als erwartet und deswegen unbemerkt hat in Langenwang ein Kalb das Licht der Welt erblickt. Kurz danach erwischte es der automatische Kotschieber.

© FF Langenwang
Das Jungtier wurde gerettet und ist wohlauf
Markus Lösel
Redakteur Mürztal

In Mitterberg (Gemeinde Langenwang) hat es ein Kalb zuletzt sehr eilig gehabt und kam einige Tage früher als erwartet auf die Welt. Einen schlechteren Start ins Leben hätte das Tier dabei aber wohl kaum erwischen können.

Denn die Geburt blieb zunächst unbemerkt und das frischgeborene Tier wurde von einem automatischen Kotschieber in die Jauchengrube befördert. Als die Besitzer darauf aufmerksam wurden, alarmierten sie sofort die Langenwanger Feuerwehr.

Kalb ist wohlauf

„Da das Tier noch am Leben war, war unseren Einsatzkräften sofort klar, dass rasch Hilfe geleistet werden musste. Zwei Kameraden rüsteten sich mit Atemschutz und Watthosen aus und stiegen in die Grube hinab“, berichtet diese von der Tierrettung.

Innerhalb kürzester Zeit konnte das Kalb so gesichert und gerettet werden. Anschließend wurde das Kalb seinem Besitzer übergeben und von einem Tierarzt untersucht.

„Es ist zum Glück alles gut ausgegangen, wir haben vor Kurzem noch einmal eine Nachricht vom Besitzer erhalten, dass das Kalb wohlauf ist“, freut sich Kommandant Jürgen Doppelhofer.