Immer mehr akademische Elementarpädagogik-Ausbildungen

Immer mehr Personen beginnen eine Elementarpädagogik-Ausbildung an einer Pädagogischen Hochschule, Fachhochschule oder Universität. Insgesamt haben heuer 837 Studienanfängerinnen und -anfänger einen akademischen Bildungsweg in Richtung Kindergartenpädagogik gestartet. Zum Vergleich: Vor zwei Jahren waren es erst 153. Zuwächse gab es aber auch an den Bildungsanstalten für Elementarpädagogik (BAfEP), also der klassischen schulischen Kindergarten-Ausbildungsschiene.
Insgesamt haben in diesem Schul- bzw. Studienjahr etwas mehr als 4.000 Personen eine Kindergarten-Ausbildung begonnen, das sind rund 30 Prozent mehr als 2024 (3.100). Der Löwenanteil entfällt dabei nach wie vor auf die BAfEP - hier fingen 2.317 (2024: 1.984) die fünfjährige, mit der BHS-Matura endende Ausbildung an und 885 (2024: 975) ein Kolleg.
Die neuen akademischen Ausbildungsschienen (https://go.apa.at/ebjNVjcH) gingen damit zu einem geringen Teil auf Kosten der Kollegs, gleichzeitig wurde offenbar zusätzlich ein neues Klientel für die Arbeit im Kindergarten gewonnen. 276 begannen heuer ein neu geschaffenes Bachelorstudium der Elementarpädagogik an Pädagogischen Hochschulen (PH), Fachhochschulen (FH) und der Universität Graz. 447 absolvieren im laufenden Studienjahr die beiden Hochschul- bzw. Universitätslehrgänge "Elementar+" und "ElementarPro", in denen bereits tätige Assistenzkräfte höherqualifiziert werden. Zusätzlich starten 114 Personen in den PH-Quereinstiegs-Hochschullehrgänge, in denen Absolventinnen und Absolventen anderer Hochschulstudien für einen Wechsel in die Elementarpädagogik vorbereitet werden.
"Ob über die BAfEP, das neue Bachelorstudium, den Quereinstieg oder die Höherqualifizierung von Assistenzkräften: Wir schaffen mehr Wege in die Elementarpädagogik. Und wir sehen jetzt die ersten Ergebnisse dieser Offensive", so Bildungsminister Christoph Wiederkehr (NEOS) in einer Aussendung. Bis 2028/29 sollen insgesamt 4.000 zusätzliche Ausbildungsplätze in der Elementarpädagogik angeboten werden, dafür hat die Regierung 32 Mio. Euro reservi