Virtuose Klänge: Die Bläserphilharmonie Kärnten begeisterte in Ossiach
Die Kärntner Bläserphilharmonie faszinierte beim „Brass Herbst“ der CMA im vollen Alban Berg Saal mit großem Können.

Im Jahr 2023 haben sie in Grafenegg den Bundessieg beim Höchststufenwettbewerb der Bläser gewonnen. Nun konnte man sie im Rahmen des „Carinthischen Brass Herbstes“ wieder im vollen Alban Berg Saal der CMA in Ossiach erleben: die Bläserphilharmonie Kärnten, die viele herausragende Musikerinnen und Musiker aus ganz Kärnten zu einem sinfonischen Blasorchester vereint.
Unter der präzisen und umsichtigen Leitung von Daniel Weinberger faszinierten die 65 Musikerinnen und Musiker – verstärkt durch Klavier, Harfe, Schlagwerk sowie tiefe Streicher – mit hoher Qualität und hochstehenden solistischen Einlagen. Bei dem abwechslungsreichen Programm gefiel ganz besonders „A Brussels Requiem“ von Bert Appermont, das sehr plastisch an die Anschläge in Brüssel 2016 erinnerte.
Butterweiche Töne
Butterweich, pointiert und hochvirtuos waren die Töne, die Martin Felsberger seiner Posaune entlockte und die nur selten von den Orchesterwogen zugedeckt wurden. Der 26-jährige Kärntner ist Soloposaunist beim Kärntner Sinfonieorchester und begeisterte beim „T-Bone Concerto“ von Johan de Meij. Zum Finale erklang noch das fetzige Stück „Slava!“ von Leonard Bernstein und als Zugabe ein Ausschnitt aus seiner „Candide“-Ouvertüre, der das begeisterte Publikum von den Sitzen riss.