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Natürliche Intelligenz unter Druck: Bildungskongress suchte neue Wege

Welche Fähigkeiten brauchen junge Menschen, um in KI-Zeiten gute Zukunftsperspektiven zu haben? Bildungskongress in Fohnsdorf widmete sich dieser Frage.

© Nadine Propst
Das Fachpublikum lauschte aufmerksam und beteiligte sich an Workshops, deren Ergebnisse in die Bildungsangebote einfließen sollen

Was müssen junge Menschen heute lernen, um morgen im Berufsleben bestehen zu können? Und welche Fähigkeiten bleiben wichtig, wenn künstliche Intelligenz (KI) immer mehr Aufgaben übernimmt? Mit diesen Fragen beschäftigte sich vor Kurzem ein Bildungskongress im Schulungszentrum Fohnsdorf.

Nachhaltige Bildung

Unter dem Titel „Natürliche Intelligenz unter Druck – nachhaltige Bildung im digitalen Zeitalter“ brachte die Veranstaltung Fachleute aus Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft zusammen. Organisiert wurde der Kongress vom Regionalmanagement und der Bildungsregion Murau-Murtal.

Der Lernforscher Willi Stadelmann gab Impulse zu nachhaltiger Bildung in KI-Zeiten; Margit Pichler von der Pädagogischen Hochschule Niederösterreich betonte die Bedeutung menschlicher Fähigkeiten wie Neugier oder Kreativität.

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Regionalmanagement-Geschäftsführer Günter Leitner, Vorsitzender Thomas Maier, Landesrat Stefan Hermann, Bildungsregionsleiterin Ulla Steinwidder, Vorsitzender-Stellvertreter Bruno Aschenbrenner
Regionalmanagement-Geschäftsführer Günter Leitner, Vorsitzender Thomas Maier, Landesrat Stefan Hermann, Bildungsregionsleiterin Ulla Steinwidder, Vorsitzender-Stellvertreter Bruno Aschenbrenner © Nadine Propst

In fünf Workshops ging es unter anderem um Berufsorientierung, Chancengleichheit, den Umgang mit Belastungen und die Förderung naturwissenschaftlicher und technischer Fähigkeiten. Die Ergebnisse sollen in die Weiterentwicklung der Bildungsangebote in den Bezirken Murau und Murtal einfließen.

Eigenverantwortung stärken

Engagierte Pädagogen müssten „junge Menschen befähigen, kritisch zu denken und zugleich ihre Neugier, Kreativität, Eigenverantwortung und Urteilskraft zu stärken“, sagte Bildungslandesrat Stefan Hermann. Der Bildungskongress sei eine gute Einrichtung, um diesem Ziel näher zu kommen, betonten sowohl Hermann als auch Regionalmanagement-Vorsitzender Thomas Maier und sein Stellvertreter Bruno Aschenbrenner.

Konkrete Schritte

Für Regionalmanagement-Geschäftsführer Günter Leitner und Bildungsregionsleiterin Ulla Steinwidder ist entscheidend, dass aus dem Austausch konkrete Schritte entstehen. Schließlich gehe es darum, jungen Menschen in Murau und Murtal gute Zukunftsperspektiven zu eröffnen.