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500 Gailtaler Schüler informierten sich über ihre Traumberufe

„Lern was Gscheit‘s!“: Unternehmer aus der Region Hermagor stellen bei der 16. Berufsorientierungsmesse ihre Lehrberufe vor. Viele Chefinnen und Chefs nahmen sich Zeit für die Schüler.

© Leopold Salcher
Rund 500 Schüler informierten sich bei der 16. Berufsorientierungsmesse in Hermagor
Leopold Salcher

Berufe hautnah kennenlernen, kurz hineinschnuppern, sogar Hand anlegen dürfen: Diese Chance ließen sich an die 500 Schülerinnen der 3. und 4. Klassen der Mittelschulen Arnoldstein, Nötsch, Hermagor, Kötschach-Mauthen und Lesachtal wie die gymnasiale Unterstufe Hermagor anlässlich der 16. Berufsorientierungsmesse „Lern was Gscheit's!“ in den Stadtsälen Hermagor nicht entgehen. „Nirgendwo in Kärnten gibt es in der Form und in der Beständigkeit eine vergleichbare Veranstaltung“, schwärmt Organisatorin Tanja Sommeregger von der Berufs- und Bildungsorientierung Kärnten. Finanziert wird diese Initiative vom Arbeitsmarktservice (AMS), dem Land und der Industriellenvereinigung Kärnten.

Lehrlinge stellten Schülern Berufe vor

An 27 Stationen konnten sich die demnächst vor der Berufswahl stehenden Schülerinnen und Schüler in die unterschiedlichsten Branchen, beginnend bei Elektrotechnik und Mechatronik, Fliesen, Floristik, Installationen, Holzbearbeitung, Malerei, Metall, Seilbahntechnik, Gesundheit und Pflege, genauso Gastronomie und Tourismus, hineinschnuppern. Vertreten war auch das Bundesschulcluster Karnische Region. Ein Indiz unterstreicht den Stellenwert dieser Messe nachdrücklich. „Die Chefinnen und Chefs oder leitende Mitarbeiter nehmen sich die Zeit, um persönlich ihren Betrieb und die Berufsmöglichkeiten den interessierten Jugendlichen vorzustellen“, zeigt sich Sommeregger erfreut. Hermagors Gastro-Leuchttürme Haubenkoch Manuel Ressi und Konditormeister Erich Semmelrock verzichteten sogar auf ihren betrieblichen Ruhetag.

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In Hermagor fand die 16. Berufsorientierungsmesse statt 
In Hermagor fand die 16. Berufsorientierungsmesse statt  © Leopold Salcher

Von den künftigen Schulabgängern besonders geschätzt wurde der direkte Kontakt mit den Lehrlingen der regionalen Betriebe. Denn sie vermittelten authentisch-wertvolle Einblicke in ihre berufstypischen Tätigkeiten und zeigten damit auf, wie vielfältig, spannend und wertvoll eine Lehre sein kann. Interessiert am Gebotenen zeigten sich auch Politik und Wirtschaft, gesehen wurden auch Bürgermeister Leopold Astner sowie Hanns Stattmann und Christian Wastian von der Wirtschaftskammer Hermagor.