Regisseurin bleibt hart: „Dann wird der Heino halt herausgeschnitten“
Die Kärntnerin Stefanie Mayer ist mit ihrem Pilotfilm „Die Rettungsschwimmer:innen vom Wörthersee“ auf Sendersuche. Einen anderen Titel lässt sie sich von ihrem Darsteller nicht vorschreiben.
Die 45 Minuten lange Folge von „Die Rettungsschwimmer:innen vom Wörthersee“ ist fertig geschnitten. Das Produktionsteam um Regisseurin Stefanie Mayer ist gerade auf der Suche nach einem Sender. Der Titel hat sich seit Abschluss der Dreharbeiten nicht geändert. Das soll auch so bleiben. Wie berichtet hat sich mit Schlagersänger Heino einer der Hauptdarsteller dermaßen über das Wort „Rettungsschwimmer:innen“ geärgert, dass er mit seinem Rückzug vom Projekt drohte. In einem Film, in dessen Titel gegendert wird, werde er nicht mitspielen, ließ er ausrichten.

Beruhigt hat sich der 87-Jährige seither offenbar nicht. Er bleibt auf seinem Standpunkt. Das gilt auch für die Regisseurin. „Sie wird sich nicht vorschreiben lassen, wie sie ihren Film nennt“, stellt Produktionssprecherin Andrea Mayer klar. Die Letztentscheidung werde man mit dem Sender oder Streamingdienst treffen, der die Serie in Angriff nehmen möchte. Die Drohung des Schlagersängers sorgt für keine Bedenken. „Dann wird der Heino halt herausgeschnitten“, sagt Mayer. Geht die Serie in Produktion, müssen ohnehin Szenen nachgedreht werden. Das werde dann auch jene betreffen, in denen Heino vorkommt.
Bis es so weit ist, arbeitet die Jung-Regisseurin bereits an ihrem nächsten Projekt in Kärnten. Zu viel wird noch nicht verraten. Schauplatz soll aber Heiligenblut sein.
