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In Köflach wartet das Duell der besten Verteidigungen der Liga

Im heutigen Duell zwischen der HSG Lipizzanerheimat und dem SC Ferlach in Köflach (19 Uhr) geht es darum, die Abwehrriegel des Gegners zu knacken.

© GEPA pictures
Sie bilden ein Bollwerk einer Verteidigung: Philip Wastl, Kristian Beciri und Domen Knez (von links)

Die HSG Lipizzanerheimat zählt zu den formstärksten Teams der Österreichischen Handball-Liga: Fünf Punkte aus den letzten drei Spielen kann nur der im Oktober noch ungeschlagene Spitzenreiter, die Fivers aus Margareten, überbieten. Und doch ist jene Mannschaft, die heute (19 Uhr) nach Köflach kommt, in einer Sache einsame Spitze: Als einziges Team der Liga ist Ferlach in dieser Saison noch ungeschlagen und nur aufgrund der zahlreichen Unentschieden nicht an der Liga-Spitze. Es kommt also nicht von ungefähr, dass Lipizzanerheimat-Trainer Janos Gyurka in den höchsten Tönen von den Kärntnern spricht: „Sie spielen schon lange zusammen, sind sehr erfahren und ein unangenehmer Gegner.“

Spitze sind beide heutigen Kontrahenten auch in puncto Abwehrverhalten. Mit im Schnitt 27 Gegentoren pro Spiel weisen die Lipizzanerheimat und Ferlach die besten Defensiven der Liga auf. Für Team-Manager Paul Langmann ist die starke Defensive kein Zufall: „Wir haben ein sehr gutes Tormannduo und sind in der Abwehr variabler geworden, weil wir mehr Spieler einsetzen können.“

Parallelen zur letzten Saison

Der Handballverein erlebt fast ein Déjà-vu. Der Herbst der abgelaufenen Saison war ein äußerst erfolgreicher, auch damals stellte die HSG Lipizzanerheimat die zu diesem Zeitpunkt erfolgreichste Defensive der Liga. Dann folgte der Einbruch, der auch den Trainerwechsel und die Bestellung von Janos Gyurka zur Folge hatte. Die Gefahr sieht Langmann in der aktuellen Saison nicht: „Der Grund, warum es letzte Saison nach der Winterpause nicht gelaufen ist, war ein dünner Kader. Heuer sind wir breiter aufgestellt.“ Auch Gyurka ist optimistisch: „Unser Start war aufgrund von Krankheiten und Verletzungen nicht gut. Und wir haben noch immer Probleme. Aber wir zeigen Kampfgeist, die Mannschaft ist stark und beweist, dass sie auf einem guten Weg ist.“